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VW Aktionär:innenversammlung gestört - Konzern muss Verantwortung übernehmen

Von Letzte Generation

Die Letzte Generation stört heute gemeinsam mit vielen anderen Akteuren der Klimabewegung die Aktionär:innenversammlung der Volkswagen AG am Messedamm in Berlin. Die heutigen Proteste werden unter anderem durch Straßenblockaden der Letzten Generation unterstützt, die die Zufahrtswege zum Gelände an der Kreuzung Jafféstraße /Harbigstraße blockieren.

Die Porsche-Piech-Familie, die reichste Familie Österreichs, besitzt einen Großteil der Anteile an Volkswagen. Die Organisatoren der Proteste sehen in dieser Tatsache, in Verbindung mit der mangelnden Klimapolitik des Konzerns, eine große Ungerechtigkeit: Die Superreichen hinter dem VW Konzern treffen klimaschädliche Entscheidungen, unter denen der Rest der Bevölkerung leiden wird, während sie selbst sich von den Folgen ihres Handelns freikaufen können. 

Die Klimakatastrophe tötet täglich durch Extremwetter, wie aktuell in Italien und im Kongo. Auch in Rheinland-Pfalz kam es zu heftigen Sachschäden. Um den riskanten Kurs zu bremsen, brauchen wir dringend eine Mobilitätswende: mehr bezahlbare Mobilität mit weniger CO2. Die VW AG muss ihrer Verantwortung gerecht werden. Die Aktionär:innen müssen auf ökologische Alternativen zurückgreifen“, sagt der Physiker Christian Bläul (41), der an der heutigen Verkehrsblockade der Zufahrt zur Aktionsärsversammlung von VW beteiligt ist. 

Als Beispiel für einfache CO2-Reduktionen fordert die Letzte Generation seit langem ein Tempolimit auf Autobahnen, sowie bezahlbaren ÖPNV – diesen Forderungen sollte sich auch VW anschließen.

Die Letzte Generation hatte zuletzt ein Gespräch mit Verkehrsminister Volker Wissing geführt und rückt die notwendige Verkehrswende immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.