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Sonntag (5.5..2024): Tschernobyl-Mahnwache an der Gronauer Urananreicherungsanlage

Von BBU

Am Sonntag (5. Mai 2024) findet an der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau (NRW) eine Mahnwache statt.  Anlass ist der 38. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl (Ukraine, 26. April 1986). Mit der Mahnwache wird an die Gefahren der Atomenergienutzung erinnert und die Forderung nach Stilllegung der 
Uranfabriken in Gronau, Lingen und Almelo (NL) unterstrichen. Gleichzeitig wird gegen Pläne zum Bau neuer Atomkraftwerke in den Niederlanden demonstriert. Die Mahnwache beginnt um 13.30 Uhr beim Haupttor der Urananreicherungsanlage, Röntgenstraße 4. 

Die höchst umstrittene Gronauer Urananreicherungsanlage wird vom Urenco-Konzern betrieben, an dem auch RWE und E.ON beteiligt sind. Für den Betrieb der Anlage gibt es eine vom NRW-Wirtschaftsministeriumausgestellte unbefristete Betriebsgenehmigung. Umweltverbände, Bürgerinitiativen und Friedensgruppen fordern gemeinsam die sofortige Stilllegung der Anlage, in der in großen Mengen Uranmüll anfällt und in der nach Umbauarbeiten Uran für Atomwaffen produziert werden könnte. Im Januar 2010, hat sich in der Anlage der bisher schwerste Störfall ereignet. 

Im Dreiländereck von NRW, Niedersachsen und Niederlande wird der Protest gegen alle Atomanlagen im engen Zusammenhang gesehen. Mit gleich drei Uranfabriken in Gronau, Lingen und Almelo und mit dem Atommüll-Lager in Ahaus gibt es hier ein enormes Gefahrenpotential, das die Bevölkerung grenzüberschreitend betrifft, betont der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau und wirbt für die Teilnahme an der Mahnwache am Sonntag. 

Weitere Informationen : www.bbu-online.de 
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