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Bundesbeauftragte für Tierschutz zeigt sich gesprächsbereit: Aktivist*innen überreichen über 58.000 Überschriften für ein endgültiges Ende der Zwangsmast

Von Animal Equality

Bei einem Treffen mit der Beauftragten der Bundesregierung für Tierschutz, Ariane Kari, haben Mitarbeiter*innen und Unterstützer*innen von Animal Equality am Dienstag ein endgültiges Ende der durch Zwangsernährung hergestellten Leber, bekannt als Stopfleber oder Foie gras, gefordert.

Die Bundestierschutzbeauftragte sagte bei dem Austausch:
“Jegliche Produktion von Stopfleber geht mit enormem Tierleid einher.
Petitionen wie diese sind wichtig, da sie gleichermaßen sensibilisieren wie Lösungswege aufzeigen.”

Im letzten Jahrzehnt hat das internationale Ermittlungsteam von Animal Equality das Leiden von Tieren auf Dutzenden Foie-gras-Farmen in Frankreich und Spanien dokumentiert und dabei jedes Mal verängstigte Enten und Gänse vorgefunden, die in schmutzigen, kargen Käfigen gehalten und zwangsernährt werden, bis ihre Leber bis auf das zehnfache anschwillt. Es gibt eine Fülle wissenschaftlicher Belege dafür, dass die Stopfleberproduktion durch Zwangsfütterung den betroffenen Tieren nicht nur ausschließlich beim Einführen des Rohres in den Hals, sondern auch zu anderen Zeiten ihres kurzen Lebens schwere physische Schmerzen und psychische Leiden verursacht. 

Animal Equality startete im März 2022 eine Petition mit der Forderung, das Mindestlebergewicht zu streichen und ein Höchstlebergewicht zu ergänzen. Das würde auf indirektem Weg ein Ende der Importe von Leber aus Zwangsfütterung bedeuten – mittlerweile hat diese Petition mehr als 58.000 Unterschriften gesammelt.