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Folgen der „Kulturrevolution“ im Bourgeoissozialismus internationaler Prägung

von Reinhold Schramm

»Die chinesische Führung will gegen einen weiteren ehemaligen Spitzenpolitiker wegen Korruption vorgehen. {...} Der 70jährige war bis vergangenen November Mitglied des Ständigen Ausschusses des Politbüros, zuständig für Innere Sicherheit und damit einer der mächtigsten Männer Chinas...«
(Vgl. Tageszeitung)

Früchte der Konterrevolution

“’Kulturrevolution’ dem Namen nach – konterrevolutionärer Umsturz dem Charakter nach“, schreibt Wang Ming.

Wang Ming: „Vorrangige Aufgabe dieses konterrevolutionären Umsturzes ist es, den revolutionären Marxismus-Leninismus durch die konterrevolutionären ‘Ideen Mao Zedongs’ zu ersetzen {...} In der Innenpolitik setzte Mao Zedong militärische Gewalt ein, um die große und ruhmreiche Kommunistische Partei Chinas zu zerschlagen“. *

Heute existiert die Kommunistische Partei Chinas nicht mehr. Sie wurde in der sogenannten „Kulturrevolution“ liquidiert.

Heute organisiert die antikommunistische und liberal-sozialdemokratische Konvergenzpartei Chinas (KPCh), die Administration der Staats- und Parteiführung Chinas, den Bourgeoissozialismus internationaler Prägung in China – im ausschließlichen Interesse der multinationalen Konzerne, im Interesse der nationalen und internationalen Finanz- und Monopolbourgeoisie.

Die kapitalistische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung Chinas wird beherrscht vom Imperialismus – von der nationalen und internationalen Großbourgeoisie und ihren Vorständen und Hauptaktionären – von mehr als 500. der größten internationalen Konzerne und Dividendengesellschaften.

Vgl.: China räumt mit weiterem Hardliner auf: Korruption und Putschgerüchte - taz.de
www.taz.de/China-raeumt-mit-weiterem-Hardliner-auf/!12282

* Wang Ming: 50 Jahre KP Chinas und der Verrat Mao Zedongs. Dietz Verlag Berlin 1981.

Info.-Empfehlung

Enver Hoxha: Imperialismus und Revolution. Verlag „8 Nëntori“, Tirana 1979. Vgl.: Die Haltung der chinesischen Revisionisten ist idealistisch, revisionistisch und kapitulantenhaft. Die „Maotsetungideen“ – eine antimarxistische Theorie