Die Entstehung der marxistischen Philosophie (Teil 51)
von Teodor Oiserman - Reinhold Schramm (Bereitstellung)
Neue Aspekte der materialistischen Kritik der Philosophie Feuerbachs
Das erste Kapitel der „Deutschen Ideologie“ – „Feuerbach“ – trägt den Untertitel „Gegensatz von materialistischer und idealistischer Anschauung“. Die Kritik an der Feuerbachschen Lehre bildet nur einen Teil seines Inhalts und ist der Darlegung der Grundsätze der materialistischen Geschichtsauffassung untergeordnet. [1] Während Marx in den „Thesen über Feuerbach“ den kontemplativen Charakter des Feuerbachschen Materialismus kritisiert, wird hier die für Feuerbach, wie übrigens für alle vormarxschen Materialisten, charakteristische idealistische Geschichtsauffassung Gegenstand der Kritik. Dies ist ein neuer Fortschritt in der Begründung der dialektisch-materialistischen Weltanschauung. Hatte es sich früher nur darum gehandelt, die spekulativ-idealistische Philosophie Hegels und der Junghegelianer zu kritisieren, so kam es jetzt darauf an, die idealistische Geschichtsauffassung innerhalb einer materialistischen Philosophie aufzudecken und kritisch zu analysieren. War doch dieser dem metaphysischen Materialismus eigene Widerspruch vor Marx und Engels keinem einzigen Philosophen aufgefallen.
Marx und Engels schreiben: „Soweit Feuerbach Materialist ist, kommt die Geschichte bei ihm nicht vor, und soweit er die Geschichte in Betracht zieht, ist er kein Materialist. Bei ihm fallen Materialismus und Geschichte ganz auseinander.“ [2] Worin äußert sich nun Feuerbachs Idealismus konkret? Zunächst äußert er sich in der Behauptung, die treibende und bestimmende Kraft der Geschichte seien die Gefühle, die Leidenschaften und Triebe der Menschen. Die sekundären Beweggründe des Handels der Menschen werden folglich als die eigentlich primären und bestimmenden aufgefasst. Feuerbach fragt darum auch nicht nach der objektiven Bedingtheit ideeller Beweggründe, nach der in der Geschichte sich vollziehenden Veränderungen ihres Inhalts.
Gegenüber der theologischen und spekulativen Geschichtsauffassung begründet Feuerbach eine naturalistische Konzeption, wonach der Mensch seine Geschichte selber macht. Er bleibt jedoch bei dem Abstraktum „der Mensch“, des „wirklichen, individuellen, leibhaftigen Menschen“ stehen. Zwar ist nach Marx und Engels die Auffassung des Menschen als „sinnlichen Gegenstandes“, dessen Verhalten durch sein spezifisches Wesen bedingt ist, ein großer Vorzug Feuerbachs im Vergleich zu denjenigen Materialisten, für die der Mensch einfach ein den Gesetzen der Natur unterworfener Naturkörper ist. Aber auch hier bleibt Feuerbach auf halbem Wege stehen, weil er die Menschen ohne Beziehung zu den sozialen Bedingungen betrachtet, die das spezifische Wesen des Menschen bestimmen und verändern. Die sozialen Bedingungen werden von den Menschen selbst im Verlaufe der ganzen Menschheitsgeschichte hervorgebracht und verändert. Gerade das bedingt auch die relative Unabhängigkeit dieser sozialen Bedingungen gegenüber dem Bewusstsein und dem Willen jeder einzelnen Generation von Menschen, die, indem sie diese Bedingungen verändern, auch sich selbst verändern.
Die sozialen Bedingungen – auch dies erkennt Feuerbach nicht – unterscheiden sich grundlegend von den natürlichen Bedingungen, unter denen die Tiere leben. Die materielle Produktion gestaltet die Natur und dadurch auch die Lebensbedingungen der Menschen um. Feuerbach „sieht nicht, wie die ihn umgebende sinnliche Welt nicht ein unmittelbar von Ewigkeit her gegebenes, sich stets gleiches Ding ist, sondern das Produkt der Industrie und des Gesellschaftszustandes, und zwar in dem Sinne, dass sie ein geschichtliches Produkt ist, das Resultat der Tätigkeit einer ganzen Reihe von Generationen, deren Jede auf den Schultern der vorhergehenden stand, ihre Industrie und ihren Verkehr weiter ausbildete, ihre soziale Ordnung nach den veränderten Bedürfnissen modifizierte. Selbst die Gegenstände der einfachsten ,sinnlichen Gewissheit’ sind ihm nur durch die gesellschaftliche Entwicklung, die Industrie und den kommerziellen Verkehr gegeben“. [3]
In dieser Aussage sind nicht nur Prinzipien des historischen Materialismus formuliert, sondern auch die dialektisch-materialistische Auffassung von der Natur der „sinnlichen Gewissheit“, die nicht einfach unmittelbar gegeben ist, sondern sich als solche erst im Prozess der praktischen Aneignung der Welt erweist. Unser Wissen ist selbst in seiner ursprünglichen sinnlichen Form niemals nur unvermittelt. Jede Widerspiegelung der Außenwelt ist mehr oder weniger eine Einheit von Unvermitteltem und Vermitteltem. [4] Wenn der Mensch die Welt verändert, verändert er auch die „sinnliche Gewissheit“, schafft er neue, nur in der Gesellschaft mögliche Objekte der sinnlichen Wahrnehmung. Durch die theoretische Erkenntnis, die die inneren Zusammenhänge der Erscheinungen aufdeckt, findet der Mensch neue, wenn auch den Sinneswahrnehmungen nur indirekt zugängliche Seiten der Wirklichkeit.
In seiner Polemik gegen Hegel lehnte Feuerbach dessen Idee von der Einheit des Unvermittelten und des Vermittelten in der Erkenntnis ab und setzte an die Stelle der Lehre von der spekulativen Reflexion die These vom unerschöpflichen Reichtum des sinnlichen Wissens. Ohne die Bedeutung der Sinne für die Erkenntnis im geringsten zu schmälern, greifen Marx und Engels auf Hegels dialektische Idee zurück und entwickeln sie materialistisch weiter.
Die kritische Analyse der Philosophie Feuerbachs in der „Deutschen Ideologie“ macht also den organischen Zusammenhang sichtbar, der zwischen dem kontemplativen Charakter des Feuerbachschen Materialismus, der anthropologischen Auffassung der Natur des Menschen und der idealistischen Geschichtsauffassung besteht. Die anthropologische Interpretation des gesellschaftlichen Lebens geht von der für den kontemplativen Materialismus charakteristischen metaphysischen Vorstellung vom einzelnen Individuum aus und kehrt immer wieder zu diesem isoliert betrachteten Subjekt zurück. Die entscheidende Bedeutung der materiellen Produktion bei der Entwicklung aller gesellschaftlichen Verhältnisse aber wird übersehen. Notwendige Folge davon ist die idealistische Geschichtsauffassung einerseits und die Idealisierung der bürgerlich-demokratischen Zustände andererseits. Letztere fasst Feuerbach ganz unhistorisch auf, einfach als menschliche Zustände, die durch die außermenschliche Natur und durch die Natur des Menschen selbst bedingt sind. Feuerbach „gibt keine Kritik der jetzigen Lebensverhältnisse. Er kommt also nie dazu, die sinnliche Welt als die gesamte lebendige sinnliche Tätigkeit der sie ausmachenden Individuen aufzufassen, und ist daher gezwungen, wenn er z. B. statt gesunder Menschen einen Haufen skrofulöser, überarbeiteter und schwindsüchtiger Hungerleider sieht, da zu der ,höheren Anschauung’ und zur ideellen ,Ausgleichung in der Gattung’ seine Zuflucht zu nehmen, also gerade da in den Idealismus zurückzufallen, wo der kommunistische Materialist die Notwendigkeit und zugleich die Bedingung einer Umgestaltung sowohl der Industrie wie der gesellschaftlichen Gliederung sieht“. [5]
Diese „höhere Anschauung und ideelle Ausgleichung in der Gattung“ sind, wie leicht zu erkennen ist, die Kapitulation des Idealismus vor der Tatsache der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, deren objektive historische Unvermeidlichkeit Feuerbach nicht erkennt. Als Humanist kann er diese Tatsache nicht ignorieren, aber als bürgerlicher Demokrat erkennt er weder die wirklichen Ursachen dieser Situation noch den gesetzmäßigen Ausweg aus ihr.
Marx und Engels stellen fest, dass Feuerbachs anthropologisches Prinzip, das im Kampf um die bürgerliche Demokratie unter den Bedingungen des sich festigenden Kapitalismus historisch fortschrittlich ist, beginnt, eine konservative Wirkung auszuüben, da es von der Anerkennung „natürlicher“ sozialer Bedingungen des menschlichen Lebens ausgeht, die Feuerbach in der bestehenden, das heißt bürgerlichen Gesellschaft aufzufinden bemüht ist. [6] Feuerbach sieht nicht, dass die Einheit von Mensch und Umwelt nicht etwas unmittelbar Gegebenes und Unveränderliches ist, dass diese Einheit widerspruchsvoll ist und sich im Verlaufe der Menschheitsgeschichte verändert. Subjektiv lag Feuerbach selbstverständlich eine Apologie des Kapitalismus fern.
Feuerbach erklärt sich, wie Marx und Engels bemerken, für einen Kommunisten, aber er ist keiner. Sie weisen seinen Anspruch zurück, der anthropologische Materialismus und die sich daraus ergebenden Konsequenzen hinsichtlich der natürlichen Gleichheit der Menschen und der Notwendigkeit des Verkehrs zwischen ihnen seien die philosophische Grundlage des Kommunismus. Feuerbach verwandelt den Kommunismus aus der Lehre einer „bestimmten revolutionären Partei“ in eine abstrakte Kategorie, die aus dem Begriff „Gemeinmensch“ deduziert wird, der seinerseits als Prädikat des wahren Menschen bestimmt wird. „Feuerbachs ganze Deduktion in Beziehung auf das Verhältnis der Menschen zueinander geht nur dahin, zu beweisen, dass die Menschen einander nötig haben und immer gehabt haben. Er will das Bewusstsein über diese Tatsache etablieren, er will also, wie die übrigen Theoretiker, nur ein richtiges Bewusstsein über ein bestehendes Faktum hervorbringen, während es dem wirklichen Kommunisten darauf ankommt, dies Bestehende umzustürzen.“ [7]
Marx und Engels weisen nach, dass die naturalistische Interpretation der Ideen des Kommunismus eng mit der unhistorischen Betrachtungsweise zusammenhängt. Feuerbach leitet die Notwendigkeit des Kommunismus nicht aus der Negation der kapitalistischen Ordnung, sondern aus dem Bewusstsein über die bestehenden, das heißt die kapitalistischen, gesellschaftlichen Verhältnisse ab. Sein „Kommunismus“ enthält demzufolge nichts wirklich Kommunistisches. Es wird lediglich festgestellt, dass die Menschen in der Gesellschaft in jeder Beziehung voneinander abhängig sind. Die Einsicht in diese Tatsache bezeichnet Feuerbach als die Realisierung des menschlichen Wesens, als Kommunismus usw. Der Kapitalismus schafft indessen nur die Voraussetzungen des Kommunismus, die sich zur wirklichen ökonomischen Grundlage der klassenlosen Gesellschaft nur durch die revolutionäre Negation der kapitalistischen Ordnung entwickeln können. -
Marx und Engels bemerken, dass es sich „für den praktischen Materialisten, d. h. Kommunisten, darum handelt, die bestehende Welt zu revolutionieren, die vorgefundenen Dinge praktisch anzugreifen und zu verändern. Wenn bei Feuerbach sich zuweilen derartige Anschauungen finden, so gehen sie doch nie über vereinzelte Ahnungen hinaus und haben auf seine allgemeine Anschauungsweise viel zuwenig Einfluss, als dass sie hier anders denn als entwicklungsfähige Keime in Betracht kommen könnten“. [8]
Wie wir sehen, üben Marx und Engels zwar heftige Kritik an Feuerbachs Idealismus in der Soziologie und decken dessen theoretische und Klassenwurzeln auf, sie verweisen jedoch in seiner Lehre zugleich auf die entwicklungsfähigen Keime eines höheren und inhaltlich fundierteren Standpunktes. Von der Überbewertung seiner Philosophie, wie sie noch in der „Heiligen Familie“ festzustellen war, rücken sie jetzt ab, weisen aber nach wie vor auf die außerordentliche Bedeutung der von Feuerbach aufgeworfenen Fragen hin, deren Beantwortung zur materialistischen Auffassung des gesellschaftlichen Lebens hinführte. „Indem Feuerbach die religiöse Welt als die Illusion der bei ihm selbst nur noch als Phrase vorkommenden irdischen Welt aufzeigte, ergab sich von selbst auch für die deutsche Theorie die von ihm nicht beantwortete Frage: Wie kam es, dass die Menschen sich diese Illusionen ,in den Kopf setzten’? Diese Frage bahnte selbst für die deutschen Theoretiker den Weg zur materialistischen, nicht voraussetzungslosen, sondern die wirklichen materiellen Voraussetzungen als solche empirisch beobachtenden und darum erst wirklich kritischen Anschauungen der Welt.“ [9]
Die materialistische Geschichtsauffassung läuft also nicht einfach darauf hinaus, das geistige Leben der Gesellschaft auf das materielle Leben zu reduzieren. Zunächst einmal kommt es darauf an, den Begriff des materiellen Lebens konkret zu definieren, seine Entwicklung und die ihm innewohnenden Widersprüche zu erforschen. Aber auch dies genügt noch nicht, denn es müssen auch die verschiedenen Formen des gesellschaftlichen Bewusstseins aus der materiellen Grundlage des gesellschaftlichen Lebens abgeleitet werden. Die umfassende Inangriffnahme dieser Aufgabe macht denn auch den Hauptinhalt der „Deutschen Ideologie“ aus.«
Anmerkungen
1 Das Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU hat im Jahre 1965 einen ergänzenten und präzisierten Text des ersten Kapitels der „Deutschen Ideologie“ veröffentlicht, der zwei neue Manuskriptbogen enthält, die im Internationalen Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam aufgefunden und 1962 veröffentlicht worden waren. (Siehe: International review of Social history, 1962, Bd. VII, Teil 1.) Im Vorwort zur sowjetischen Ausgabe schreibt das Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU dazu: „Im Unterschied zu allen übrigen Kapiteln, die vorwiegend polemischen Charakter tragen, war dieses Kapitel als eine allgemeine Einführung gedacht, in der die materialistische Geschichtsauffassung vorgetragen werden sollte ... Deshalb ist das erste Kapitel der wichtigste Teil der ,Deutschen Ideologie’, und ihm kommt selbständige Bedeutung zu.“ (К. Маркс/Ф. Энгельс: Фейербах. Противоположность материалистического и идеалистического воззрений. Новая публикация первой главы „Немецкой идеологии“, Москва 1966, стр. 3.) In der DDR erschienen diese Materialien 1966. (Siehe: Neuveröffentlichung des Kapitels I des I. Bandes der „Deutschen Ideologie“ von Karl Marx und Friedrich Engels. In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 1966, Heft 10.)
2 Karl Marx/Friedrich Engels: Die deutsche Ideologie. In: MEW, Bd. 3, S. 45.
3 Ebenda, S. 43. Diesen Gedanken führen die Begründer des Marxismus weiter und schreiben: „So sehr ist ... diese Produktion die Grundlage der ganzen sinnlichen Welt, wie sie jetzt existiert, dass, wenn sie auch nur für ein Jahr unterbrochen würde, Feuerbach eine ungeheure Veränderung nicht nur in der natürlichen Welt vorfinden, sondern auch die ganze Menschenwelt und sein eigenes Anschauungsvermögen, ja seine Eigene Existenz sehr bald vermissen würde.“ Selbstverständlich – und dies betonen Marx und Engels gegenüber dem junghegelianischen Subjektivismus immer wieder – „bleibt dabei die Priorität der äußeren Natur bestehen“. (Ebenda, S. 44.)
4 Feuerbach dagegen fasst sogar die Naturwissenschaft als unmittelbares Begreifen der Natur auf, um auf diese Weise der fruchtlosen idealistischen Spekulation die Erfolge der Naturwissenschaften entgegenhalten zu können. Marx und Engels machen auf die Grenzen dieser Anschauung aufmerksam: „Feuerbach spricht namentlich von der Anschauung der Naturwissenschaft, er erwähnt Geheimnisse, die nur dem Auge des Physikers und Chemikers offenbar werden; aber wo wäre ohne Industrie und Handel die Naturwissenschaft? Selbst diese ,reine’ Naturwissenschaft erhält ja ihren Zweck sowohl wie ihr Material erst durch Handel und Industrie, durch sinnliche Tätigkeit der Menschen.“ (Ebenda, S. 44.)
5 Ebenda, S. 44/45.
6 „Aber alle Dinge sind“, behauptet Feuerbach, „– naturwidrige Fälle ausgenommen – gerne da, wo, und gerne das, was sie sind, d. h. ihr Wesen ist nicht von ihrem Sein, ihr Sein nicht vom Wesen abgetrennt.“ (L. Feuerbach: Grundsätze der Philosophie der Zukunft. In: L. Feuerbach: Gesammelte Werke, Bd. 9, Berlin 1979, S. 306/307.) Marx und Engels bemerken hierzu: „Wenn also Millionen von Proletariern sich in ihren Lebensverhältnissen keineswegs befriedigt fühlen, wenn ihr ,Sein’ ihrem ,Wesen’ nicht im entferntesten entspricht, so wäre dies nach der erwähnten Stelle ein unvermeidliches Unglück, das man ruhig ertragen müsse. Diese Millionen Proletarier oder Kommunisten denken indes ganz anders und werden dies ihrer Zeit beweisen, wenn sie ihr ,Sein’ mit ihrem ,Wesen’ praktisch, durch eine Revolution, in Einklang bringen werden.“ (Neuveröffentlichung des Kapitels I des I. Bandes der „Deutschen Ideologie“ von Karl Marx und Friedrich Engels. In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 1966, Heft 10, S. 1224.)
7 Karl Marx/Friedrich Engels: Die deutsche Ideologie. In: MEW, Bd, 3, S. 42. „Wir erkennen es überaus vollständig an“, fahren Marx und Engels fort, „dass Feuerbach, indem er das Bewusstsein gerade dieser Tatsache zu erzeugen strebt, so weit geht, wie ein Theoretiker überhaupt gehen kann, ohne aufzuhören, Theoretiker und Philosoph zu sein.“ (Ebenda.) Gemeint ist hier ein der Praxis fernstehender Theoretiker und ein Philosoph, der sich, wie es in der elften Feuerbach-These heißt, auf die Interpretation der Wirklichkeit beschränkt.
8 Ebenda, S. 42.
9 Ebenda, S. 217.
Quelle: Teodor Oiserman: Die Entstehung der marxistischen Philosophie. Dietz Verlag Berlin 1980. Zweiter Teil. Erstes Kapitel. Vgl.: 8. Neue Aspekte der materialistischen Kritik der Philosophie Feuerbachs.