Corona-Krise darf nicht wohnungslos machen
Mit Blick auf die heute neu veröffentlichten Daten des statistischen Bundesamtes zur Wohnkostenüberlastung fordert Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:
„Die Corona-Krise darf nicht wohnungslos machen. Der Kündigungsschutz für Mieterinnen und Mieter in der Corona-Krise muss unbedingt erneuert werden und bis zum Ende der Krise gelten.
Schon vor Corona waren 11,4 Millionen Menschen in Deutschland von ihren Wohnkosten überlastet. Vielen davon ist in der Krise ihr Einkommen ganz oder teilweise weggebrochen. Wir dürfen diese Menschen nicht jetzt im Corona-Winter in der Kälte stehen lassen.
Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Es ist ein Grundrecht, das unabhängig von Krisen gewährleistet werden muss. Immobilienkonzerne, die aus Profitgier die Mietpreise hochtreiben und Zwangsräumungen von Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr bezahlen können, müssen generell der Vergangenheit angehören.
Die öffentliche Hand ist in der Verantwortung, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen. Die wichtigsten Instrumente für die Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums sind Mietendeckel und Wohnungsbau in öffentlicher Hand.“