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Armutskonferenz stellt Forderungen zur Landtagswahl auf

Von SAK

Unterschiede der Parteien beim öffentlichen Beschäftigungssektor, bei der Diskussion um ein Grundeinkommen und bei der Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Die Saarländische Armutskonferenz e.V. (SAK) hat Forderungen zur Landtagswahl erstellt und die demokratischen Parteien gebeten darauf schriftlich zu antworten.

Im wesentlichen, so SAK-Vorsitzender Wolfgang Edlinger, stimmen die demokratischen Parteien den Forderungen der Armutskonferenz zu.

Die größten Unterschiede zeigten sich bei Themen wie dem Bedingungslosen Grundeinkommen das nur bei den Piraten, bei Enthaltung der Linken, auf Zuspruch stoß.

Unterschiede gab es bei der Forderung nach einem öffentlichen Beschäftigungssektor mit existenzsichernden Löhnen. Diese stieß bei der FDP auf Ablehnung. Der Forderung nach Einführung einer Gesundheitskarte für Flüchtlinge konnte sich die CDU nicht anschließen

Die Saarländische Armutskonferenz erwarte, so Wolfgang Edlinger, dass die Parteien sich an ihre positiven Aussagen zu den Forderungen der SAK nach der Wahl erinnern und entsprechend handeln. Die Armutskonferenz werde, unabhängig vom Wahlausgang, mit den politisch Verantwortlichen um die besten Lösungen für von Armut betroffene Menschen ringen.

Jeder und jede Wahlberechtigte solle sein bzw. ihr Wahlrecht nutzen und dabei auch die berechtigten Lebensinteressen von Menschen in Armut im Blick behalten, so die Armutskonferenz abschließend.