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Studie über Gewalt gegen behinderte Frauen

von Wolfgang Schmitt

Alarmierende Ergebnisse der Studie der Uni Bielefeld im Auftrag des Bundes-Familien-Ministeriums belegen, dass Frauen mit Behinderung weitaus häufiger Opfer von Gewalt sind, als nicht behinderte Frauen.

Die behinderten Frauen müssen oft in völlig unwürdigen Verhältnissen leben.

Die Studie offenbarte ebenfalls erschreckende Zustände, insbesondere in Einrichtungen. Über eine eigene Wohnung verfügen laut Studie nur 10 – bis 15% der Bewohnerinnen, einem Fünftel steht nicht einmal ein eigenes Zimmer zur Verfügung.

Die Bewohnerinnen können oft nicht einmal bestimmen, mit wem sie zusammen wohnen. Ein Fünftel der befragten Frauen gab an, keine abschließbaren Wasch- und Toilettenräume zu haben. Die Möglichkeit einer festen Paarbeziehung und Familiengründung ist in aller Regel nicht gegeben.

Schwangerschaften der Bewohnerinnen würden mehrheitlich abgebrochen. Das sind absolut unwürdige und erschreckende Zustände. Hier sind sowohl die Einrichtungen, die Aufsichtsbehörden wie auch die Kostenträger gefordert, endlich wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Frauen mit Behinderungen sind weitaus häufiger Opfer von Gewalt und sexuellen Übergriffen betroffen als nicht behinderte. Die Attac Regionalgruppe Trier fordert bei Gewalt und sexuellen Übergriffen ist die Frau sofort zu schützen und den Täter aus ihrem Umfeld zu entfernen und ihn der Justiz zu übergeben.

Literatur von - für - über Frauen mit Behinderung:

http://www.behinderte.de/frau/hkbf/sexgew.htm

Politische Interessenvertretung behinderter Frauen:

http://www.weibernetz.de