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Musikflashmob gegen Rassismus: Ein Piano und 2000 singende Menschen

Von Campact

2000 Menschen singen in Mainz "Schrei nach Liebe" / Tausende Menschen beteiligen sich an bundesweitem Aktionstag "Hand in Hand gegen Rassismus"

Rund 2000 Menschen haben sich am Samstag in Mainz an einem Musikflashmob gegen Rassismus beteiligt. Begleitet von einer jungen Pianistin sagen sie das Ärzte-Lied "Schrei nach Liebe". Damit wollten sie eine Woche nach den Wahlerfolgen der rechtsradikalen AFD ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt setzen. Der öffentliche Nahverkehr kam zeitweise zum Erliegen: die Busse kamen einfach nicht mehr durch. Erstaunte Fußgänger blieben mit offenen Mündern stehen. 

Video des Musik-Flashmobs: https://youtu.be/2FF70Br723M

"Mit der Aktion machten die Teilnehmer klar: Rassismus und rechte Gewalt dürfen in Deutschland nicht zum Normalzustand werden. Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte sind kein Zeichen politischer Unzufriedenheit, sondern Rechtsterrorismus und müssen auch als solcher bestraft werden", sagte Anna-Lena von Hodenberg von der Bürgerbewegung Campact.

Der Musikflashmob in Mainz war Teil des bundesweiten Aktionstages "Hand in Hand gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt". In ganz Deutschland starteten Bürger Aktionen: an 150 Orten fanden Flashmobs, Menschenketten, Demos oder Infoveranstaltungen statt. Hier geht es zur Karte mit der bundesweiten Übersicht. Zu dem  Aktionstag hatten Amnesty International, Pro Asyl, der Paritätische, Campact und viele weitere Organisationen aufgerufen.