Skip to main content Skip to page footer

Linksjugend ´solid Rheinland-Pfalz startet „Das muss drin sein“-Kampagne

Von Linksjugend ´solid

Mit Infoständen, Verteil- und Fotoaktionen startete die Linksjugend ´solid Rheinland-Pfalz in dieser Woche die bundesweite Kampagne „Das muss drin sein“ auch in ihrem Landesverband. Ziel der von der Partei DIE LINKE initiierten Kampagne ist es, vermeintliche Selbstverständlichkeiten, wie genügend Pflegepersonal oder unbefristete Arbeitsverträge, zurück in den gesellschaftlichen Diskurs zu bringen und die Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren.

Schon am Montag verteilte die Linksjugend ´solid Mainz vor Berufsschulen Tüten, in denen die Schülerinnen und Schüler nicht nur einen Apfel und Kugelschreiber, sondern auch Material vorfanden, welches primär darauf aufmerksam machen sollte, dass Prekarisierung in Form von Leih- und Zeitarbeit zur Normalität wird. „Keine Generation ist derart von atypischen Arbeitsverhältnissen betroffen wie unsere. Wir versuchen deshalb im Rahmen der „Dass muss drin sein“-Kampagne gerade die Jugendlichen anzusprechen. Nur gemeinsam kann es uns gelingen, dass unbefristete Arbeitsverträge wieder das werden, was sie sein sollten: Normalität“ kommentiert Julian Theiß, 19-jähriger Landtagskandidat der LINKEN auf Listenplatz 4 und Landessprecher der Linksjugend ´solid, die Aktionen.

Am Samstag fanden mehrere Infostände in Trier und Kaiserslautern statt. Die Passantinnen und Passanten konnten sich mit Flyern und Broschüren eindecken sowie bei einer Fotoaktion zeigen, was für sie „drin sein muss“. Im ländlichen Kusel und den umliegenden Dörfern konnten die Anwohnerinnen und Anwohner nützliche Infos aus dem Briefkasten entnehmen. Die örtlichen Linksjugend-Mitglieder verteilten Material und zeigten auch hier auf Schildern, welche Selbstverständlichkeiten sie zurück erkämpfen möchten.

„Die herrschende Politik zeigt sich besorgt über den demografischen Wandel. Durch die Normalisierung prekärer Beschäftigungsverhältnisse wird dieser jedoch verstärkt. Es liegt an uns als Jugendlichen dies zu thematisieren und zu zeigen, dass wir uns mit den jetzigen Gegebenheiten nicht zufrieden geben“, zeigt sich Milena Mess, Landessprecherin der Linksjugend ´solid und Mitglied des Landesvorstandes der LINKEN, empört in Anbetracht der derzeitigen Situation auf dem Arbeitsmarkt.

„Dies war erst der Anfang. In den kommenden Tagen und Wochen werden noch viele Städte sich an den landesweiten Aktionen beteiligen. Wenn 45% der abgeschlossenen Arbeitsverträge des letzten Jahres in Rheinland-Pfalz atypisch waren, der Mindestlohn Minderjährige und Azubis ausschließt und medizinische Versorgung eine Frage des Geldbeutels ist, ist es Zeit dies zu artikulieren und Widerstand gegen die derzeitigen Entwicklungen zu formieren. Unsere jetzigen Aktionen sind ein Schritt in die richtige Richtung“, zeigt sich Theiß optimistisch.