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LINKE für bessere psychologische Betreuung von Schülerinnen und Schülern

Von DIE LINKE. RLP

Derzeit kommt in Rheinland-Pfalz eine Schulpsychologin beziehungsweise ein Schulpsychologe auf 10.000 Schülerinnen und Schüler. Der Schulpsychologenverband schlägt nun Alarm, weil die Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer größer wird. Das Land jedoch verkauft die Beibehaltung des Personalnotstands als Erfolg. Hierzu erklärt Julian Theiß, Kandidat der rheinland-pfälzischen LINKEN für die Landtagswahl auf Listenplatz vier:

„Derzeit gibt es 55 Vollzeitstellen in der rheinland-pfälzischen Schulpsychologie. Dass sich das Land nun damit brüstet, trotz der steigenden Nachfrage keinen Stellenabbau zu betreiben, ist geradezu absurd. Wenn der Bedarf seit Jahren nachweislich steigt, müssen auch entsprechend mehr Stellen geschaffen werden. Der demografische Wandel kann nicht als Begründung für das 'Sparen' auf Kosten der Betroffenen herhalten: Zum einen werden immer mehr - oft nachhaltig traumatisierte - Kinder Geflüchteter eingeschult, zum anderen steigt auch der Bedarf nach psychologischer Beratung und Betreuung bei anderen Schülerinnen und Schülern. Wie die 'Rheinpfalz' berichtet, sind gerade die Fälle von Angststörungen und Depressionen enorm gestiegen.“

„Mittelfristig muss zumindest das von der Kultusministerkonferenz schon 1974 geforderte Betreuungsverhältnis von 1 zu 5.000 gewährleistet werden. Außerdem muss man sich die Frage stellen, warum immer mehr Schülerinnen und Schüler psychisch erkranken. Dem Leistungs- und Konkurrenzdruck, der letztlich auch zum Bildungshemmnis wird, muss entgegen gewirkt werden. DIELINKE setzt deshalb auf individuelle Förderung, kleinere Klassen sowie progressive pädagogische Modelle nach skandinavischem Vorbild: Lernen ohne Noten, mit Ausnahme von Abschlussnoten, nimmt den Druck weg. Denn Druck führt oft nicht zum Erlangen von Wissen, sondern zum Verbergen von Nichtwissen“, so der 20-jährige Abiturient aus Kaiserslautern.