Was tun bei ThyssenKrupp Steel
Von www.riruhr.de
Wie dreist ist das denn?
Burkhard verweigert Erhöhung unserer Betriebsrenten, kassiert aber + 67 % höhere Vorstandsbezüge!
Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts können 135. 000 Thyssen-Krupp-Rentner (…) auf höhere Betriebsrenten und Nachzahlungen im drei- bis vierstelligen Euro-Bereich hoffen“ (WAZ/derwesten, 15.1.2015).
Noch bis 2012 hatte TK die Betriebsrenten alle 3 Jahre pauschal um 3% erhöht. Dann nicht mehr. Rentner klagten und gewannen.
Das Rechtsverständnis des IGM-Mitglieds Oliver Burkhard
Nach dem LAG-Urteil bekamen viele unserer KollegInnen in Rente einen Brief von TK-Vorstand / Arbeitsdirektor Oliver Burkhard. Darin steht: „Wir gehen davon aus, dass unsere Entscheidungen, nicht anzupassen, rechtens sind“.
Dabei hat „das Landesarbeitsgericht eine Revisionsmöglichkeit gegen sein Urteil ausdrücklich ausgeschlossen“ (WAZ/derwesten, 15.1.12015).
Arbeiter und Angestellte gegen Rentnerinnen und Rentner?
In dem Brief von TK-Vorstand Burkhard heißt es zur Begründung:
„Seit 2012 ist Ihr früherer Arbeitgeber aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht im Stande, die Betriebsrenten entsprechend zu erhöhen“.
„Auch die aktive Tarifbelegschaft musste mit Einführung der 31-Stunden Woche spürbare Gehaltseinschnitte hinnehmen“.
„Auch die außertariflichen Angestellten mussten durch mehrere Nullrunden (…) ihren Beitrag für die Zukunft des Unternehmens leisten“.
Hier versucht der IG Metaller Burkhard, die „aktive Tarifbelegschaft“ und die AT-Ange-stellten gegen die RenterInnen auszuspielen.
Wie sieht Oliver Burkhards Erhöhung der Vorstandsbezüge aus?
Im Geschäftsbericht 2013/2014, Seite 20 steht unter Vergütung des Vorstands (Zuflussbetrachtung) bei Oliver Burkhard:
GJ 2012/2013 GJ 2013/2014
1.368.000 Euro 2.292.000 Euro
Während also für unsere KollegInnen in Rente nicht einmal 1 % Erhöhung im Jahr drin sein soll, steckt sich „Kollege“ Burkhard eine Erhöhung von ca. 67,5 % ein.
Ausschluss aus der IGM!
Für TK betreibt Herr Burkhard ganz konsequent Klassenkampf von oben. Dabei behauptet er, sein Brief an die Rentner erfolge „in Abstimmung mit dem Konzernbetriebsrat“. Stimmt das Kollege Segerath?
Der exIGM-Bezirksleiter NRW Burkhard schädigt durch sein Verhalten die IGM, die viele treue Mitglieder unter den Rentnern in ihren Reihen hat.
Wir fordern zu Unterschriftssammlungen an TK für seinen Rücktritt als Arbeitsdirektor und an die IG Metall für seinen Ausschluss auf!
Der Betriebsflyer was tun bei ThyssenKrupp Steel als download unter www.riruhr.de