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Solidarität mit den KurdInnen, die gegen die ISIS Widerstand leisten

von Verband der Studierenden aus Kurdistan - YXK e.V.

Aufruf zur Teilnahme an der Mahnwache am 29./30. Juli in Dortmund am HBF

Seit dem 2. Juli greifen Islamisten des Isla- mischen Staates (IS) die Stadt Kobane in Rojava mit amerikanischen Waffen, die sie bei ihrer Offensive im Irak erbeutet haben, an. 

Seitdem ist die Lage in Kobanê prekärer denn je! Seit Wochen terrorisieren die Kämpfer der IS den westkurdischen Kanton Kobanê. Bei den Kämpfen mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) sind hunderte Men- schen ums Leben gekommen. Der IS verübt dabei Kriegsverbrechen wie Entführungen und Hinrichtungen von Zivilisten, Bombardierungen von Stadtteilen, ethnisch bedingte Vertreibungen und Folter.

Die Türkei, Katar und Saudi Arabien unterstützen nachweislich den IS mit Waffen. Über die türkische Grenze werden die Kämpfer mit Waffen, Lebensmitteln und Medizin ver- sorgt. Die Türkei dient auch als Rückzugsgebiet verletzter Islamisten. Obwohl große deutsche und internationale Medien vom IS Terror viel berichten, werden ihre Angriffe gegen Rojava/Kobanê verschwiegen.

Nicht nur in Kobanê, in der gesamten Region (Irak und Syrien) werden KurdInnen, Alevi- tInnen, ChristInnen, Frauen und Kinder von fanatischen Gruppierungen wie der IS bedroht.

Wir, die YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan verurteilen die Angriffe der Isla- misten und rufen die Öffentlichkeit auf, das Schweigen zu brechen! Alle demokratischen Kräfte sind aufgefordert, gegen die fortwährenden Verbrechen zu protestieren.

Mit unserer Mahnwache in Dortmund, am 29. und 30. Juli zwischen 13:00 – 18:00 Uhr, am Hauptbahnhof (Katharinentreppe) wollen wir die Öffentlichkeit über die Angriffe in Kobanê, der IS und die westlichen Staaten, die hinter ihr stehen, aufklären. Wir rufen zudem weiterhin vor allem junge Menschen dazu auf sich mit verschiedensten kreativen Aktionen wie Flashmobs, Die-Ins, Mahnwachen, Infoständen, Kundgebungen, Flyer-Aktionen etc. an öffentlichen Orten wie Marktplätze, Flughäfen, Einkaufszentren etc. auf die Situation in Rojava und die Angriffe der IS aufmerksam zu machen.

Vor allem rufen wir zum bundesweiten Aktionstag der Kampagne Tatort-Kurdistan am 1. September (Anti-Kriegstag) auf. An diesem Tag sollen im gesamten Bundesgebiet Akti- onen für Rojava stattfinden. Wenn auch ihr in eurer Stadt etwas organisieren wollt, dann könnt ihr euch bei uns melden und wir bieten euch gerne Unterstützung an.

In diesem Sinne:

  • Stoppt die Angriffe  in Kobanê / Rojava!

  • Stoppt die Waffen- und Militärlieferungen an die Türkei!

  • Erhebt Eure Stimme gegen diese Menschenverachtung!

Verband der Studierenden aus Kurdistan - YXK e.V.
info@yxkonline.de
www.yxkonline.de

https://de-de.facebook.com/pages/Verband-der-Studierenden-aus-Kurdistan-www.kurdmania.org/News-Kurdmania-Interview-mit-YXK-item-1249.html