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LINKE unterstützt „Bürger gegen Fluglärm“

Von DIE LINKE. Essen

"Das klingt ja, als würde man in Düsseldorf in erster Linie ein als Flugplatz getarntes Einkaufszentrum betreiben!“ so der erstaunte Ausrufs eines Teilnehmers auf der Mitgliederversammlung der Essener LINKEN am 14.1. Zentrales Thema: Der durch den Düsseldorfer Flughafen entstehende Fluglärm im Essener Süden. In der Tat: Das meiste Geld verdient der Flughafen Düsseldorf an den dort betriebenen Restaurants und Geschäften – über Miete und Umsatzbeteiligung. So zumindest der Referent des Abends, Georg Regniet vom Verein „Bürger gegen Fluglärm.

D.h., für die Umsätze der Geschäfte würden Flugbewegungen erhöht, werde in Essen die Luft verschmutzt, würden Bürger durch Lärm belästigt, oft bis in die Nachtstunden hinein und dann wieder am frühen Morgen.

Die Anwesenden waren sich einig: So kann und darf es nicht weitergehen! Und insbesondere sei es in dieser Situation unverantwortlich, dass es Bestrebungen gebe, den Flugbetrieb auch noch auszuweiten: Geplant sei eine Erhöhung der stündlichen Flugbewegungen von derzeit 45 auf 60, so der Referent.

Mit einer Resolution solidarisierte sich die Versammlung mit den Forderungen und Zielen des Vereins „Bürger gegen Fluglärm“. Gefordert wird u.a. die „strikte Einhaltung und Ausweitung des Nachtflugverbots (ab 22.00 Uhr) sowie die Beibehaltung des so genannten „Angerlandvergleichs“, wonach die Nutzung der zweiten Landebahn eng begrenzt sein soll. Außerdem forderte DIE LINKE den Rat der Stadt Essen auf, seinen Beschluss zu bekräftigen, wonach eine Ausdehnung des Düsseldorfer Flugverkehrs abgelehnt wird.