LINKE. NRW runterstützt Proteste gegen HogeSa
Von DIE LINKE. NRW
Auch wenn die Demonstration von HogeSa offiziell abgesagt wurden haben verschiedene Hooligans angekündigt trotzdem für einen "spontanen Stadtspaziergang" nach Essen zu kommen.
Die LINKE. NRW unterstützt die Proteste gegen HogeSa a am 18.1 in Essen und ruft dazu auf ein deutliches Zeichen gegen rechte Hetze zu setzen. Das Essener Mitglied im Landesvorstand, Jules El-Khatib, erklärte dazu: "Wir rufen dazu auf am kommenden Sonntag ein lautstarkes Symbol für eine Gesellschaft zu setzen, in der rassistische Hetze gegen Muslime und Flüchtlinge nicht toleriert wird. Gleichzeitig wollen wir dem Mythos der angeblichen Islamisierung als Lüge entlarven und uns für Weltoffenheit und Solidarität stark machen. Eine Spaltung anhand der Religion oder Herkunft können und wollen wir nicht akzeptieren und treten deswegen der Hetze durch HogeSa, die in Köln unter rassistischen Rufen am Hauptbahnhof randalierten, und Pegida entgegentreten."
Özlem Demirel, Landesvorsitzende der LINKEN NRW, betonte: "Wenn wir der rassistischen Hetze den Nährboden entziehen wollen, müssen wir nicht nur die Vorurteile gegen Minderheiten bekämpfen, sondern auch die soziale Ausgrenzung von Millionen Menschen in diesem Land. Wir müssen deutlich zeigen, dass nicht Flüchtlinge und Migranten schuld sind an der Armut unter der viele Menschen leiden, sondern die neoliberale Politik, die von den anderen Parteien in diesem Land mitgetragen wird."
V.i.S.d.P.: Jules El-Khatib,
Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE. NRW