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Das muss drin sein!

DIE LINKE startet bundesweite Kampagne gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen

Von DIE LINKE. Witten

Mit dem bundesweiten Start der Kampagne „Das muss drin sein.“ am 1. Mai stellt DIE LINKE fünf Kernforderungen für gute Arbeit und ein gutes Leben in den Mittelpunkt. Zum Kampagnenstart erklärt die Sprecherin der LINKEN Witten/Wetter Ulla Weiß:

„DIE LINKE ist die Partei für soziale Gerechtigkeit. Mit unserer bundesweiten Kampagne „Das muss drin sein.“ blasen wir zum Angriff. Unsichere Arbeit greift auch in unseren Städten um sich. Gleichzeitig steigen die Kosten zum Leben: In Witten steigen die Mieten auch wegen der beschlossenen Erhöhung der Grundsteuer B. Diese Erhöhung wird oft an die MieterInnen über Mieterhöhungen weiter gegeben.

Der LINKE Sprecher des Ortsverbands Witten/Wetter Jürgen Wolf ergänzt: „Viele Menschen verlangen zu Recht, dass das Einkommen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben reichen soll. Es muss wieder selbstverständlich werden, dass die eigene Zukunft planbar ist und Zeit für Familie, Freunde sowie politisches Einmischen bleibt. Zu einem guten Leben gehören ebenso bezahlbare Wohnungen wie gute Bildung, Gesundheitsversorgung und Pflege.“

Genau diese Selbstverständlichkeiten, so Ulla Weiß, seien jedoch unter rot-grün durch die Agenda 2010 und von der großen Koalition abgeschafft worden. „Leben und Arbeiten ist für immer mehr Menschen prekär. Das Existenzminimum vieler Menschen ist nicht mehr sicher, wenn sie mit Sanktionen vom JobCenter bedroht werden. Steigende Mieten und Energiekosten zwingen viele zum Umzug. In Bildung, Pflege und Gesundheit fehlt es überall an Personal, der Druck  auf die Beschäftigten ist groß und die Versorgung wird brüchig. Schuld daran ist die neoliberale Politik, die Beschäftigungsverhältnisse „flexibilisiert“ und entsichert. Bei Erwerbslosigkeit droht schnell sozialer Abstieg. Die öffentliche Daseinsvorsorge wurde privatisiert, nach Profit organisiert. Wir machen Druck dagegen.

Unsere Forderungen:

·         Befristung und Leiharbeit stoppen.

·         Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV.

·         Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst.

·         Wohnung und Energie bezahlbar machen.

·         Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit.

Gegen die Zumutungen des prekären Lebens helfen auf Dauer nur Solidarität und gemeinsam aktiv zu werden. Weitere Informationen unter: www.das-muss-drin-sein.de“

Die LINKE Witten/Wetter beteiligt sich mit einem Infostand an der Kundgebung des DGB am 1.Mai 2015 ab 11 Uhr auf dem Rathausplatz in Witten und lädt alle Interessierten zur Diskussion ein.