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100 Jahre Erster Weltkrieg

von Rosa-Luxemburg-Club Hagen / Ennepe-Ruhr

Die Antikriegsbewegung im Ruhrgebiet

Donnerstag, 13. November 2014 um 19:00 Uhr - Kulturzentrum Pelmke - Pelmkestraße 14, 58089 Hagen

Der Historiker Peter Berens aus Oberhausen hat als Schwerpunkt seiner Arbeit die Arbeiterbewegung im Ruhrgebiet in der Weimarer Zeit. In seinem Vortrag stellt er die Positionen der SPD und Gewerkschaften im Ruhrgebiet und am linken Niederrhein vor und nach dem 4. August 1914 zum Krieg vor.

Der erste Protest gegen den Hunger ging im Sommer 1915 von Frauen aus. Die Bergarbeiter setzten sich ab 1916 mit einer breiten Streikwelle gegen die verschlechternden Lebensbedingungen zur Wehr. Ein Jahr später spaltete sich die USPD von der Mutterpartei ab.

Die Aktivitäten der Gruppe um die sozialdemokratische Zeitung „Der Kampf„ , die vor allem in Duisburg, Moers, Mülheim und Oberhausen verbreitet wurde, werden dargestellt. Die Folgen der Antikriegsbewegung veränderten die Arbeiterbewegung im Ruhrgebiet nachhaltig.

Klassenkämpfe nach dem Krieg wie der Widerstand gegen den Kapp – Putsch im März 1920 und der Kampf gegen die alliierte Ruhrbesetzung 1923 wurden mit großer Härte ausgetragen.

Zudem werden einige bedeutende Anti – Kriegsaktivisten wie Rosi Wolfstein aus Witten vorgestellt.

Peter Berens publizierte die beiden Bücher „Der Babcock – Bankrott „ und „Trotzkisten gegen Hitler„ im ISP – Verlag.

Die Veranstaltung moderiert: Walter Weiß

Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
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