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Ratsvertreter der LINKEN in Senden fordert Aufklärung und Konsequenzen

Zum Hintergrund: Laut Berichterstattung der Medien vom 5. Febraur 2010, sollen einem Empfänger von ALG-II, vom Sozialgericht Münster eine Liste zugestellt worden sein, in der sämtliche Einzelpersonen und Familien aufgeführt worden sind, die von der Gemeinde Senden Hilfen nach dem SGB-II erhalten haben. Das Gericht hätte die Daten zuvor vom Kreis Coesfeld zum Abgleich der Kaltmiete sowie der Nebenkosten bekommen und der wiederum von der Gemeinde Senden erhalten. Die Betroffenen wurden über diese Panne wohl nicht in Kenntnis gesetzt

Die Zustellung  einer Liste, mit Daten von fast 400 Bedarfsgemeinschaften in Senden wertet  der LINKE- Ratsvertreter, Lothar Hill als ungeheuerlichen Akt von behördlicher Schluderigkeit.

Hill kritisiert weiter: „Dieser verantwortungslose Umgang mit hochsensiblen Daten von Bürgerinnen und Bürgern ist nicht mit „Versehen“ zu verharmlosen. Dahinter steckt offensichtlich eine herabwürdigende Logik gegenüber den ALG-II-Empfängern. Ansonsten ist es nicht glaubhaft zu machen, dass drei Behörden den gleichen Fehler nacheinander machen.“

Kaum auszudenken, wie groß der Schaden geworden wäre, wenn sie auch noch versehentlich in die falschen Hände geraten wären.

Die Linke unterstreicht die Notwendigkeit einer lückenlosen Aufklärung dieses Vorfalls und fordert darüber hinaus, dass die Verantwortlichen mit den entsprechenden Möglichkeiten zur Rechenschaft gezogen werden.