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MdBs fordern Rücknahme der Aussperrung und Aufnahme von Verhandlungen

Bad Salzuflen/Kreis Lippe. Zur Rücknahme der Angriffsaussperrung und zur sofortigen Aufnahme von Verhandlungen über einen Tarifvertrag fordern die Spitzenkandidtin der Linken in NRW, Ulla Lötzer, und die ostwestfäische Bundestagsabgeordnete und- kandidatin Inge Höger die Geschäftsführung der Lippischen Nervenklinik Dr. Spernau in Bad Salzuflen auf.
 
Die beiden Politikerinnen der LINKEN unterstützen in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Solidaritätsaktion am kommenden Freitag, 07. August, um 12 Uhr vor dem Haupteingang der Klinik in der Salzufler Wenkenstrasse mit anschließendem Marsch durch die Innenstadt und rufen ebenfalls dazu auf, sich möglichst zahlreich an dieser Aktion zu beteiligen.
 
"Tariflich geregelte Einkommen und Arbeitsbedingungen sind ein Grundrecht in der sozialen Demokratie, das auch den Beschäftigten des Gesundheitswesens nicht verweigert werden darf", fordert Spitzenkandidatin Ulla Lötzer. "Die Angriffsaussperrung und der Einsatz von Leiharbeitern durch die Klinkleitung ist nicht nur eine skandalöse
Eskalation des Arbeitskampfes. Zugleich ist diese Maßnahme angesichts der Bedeutung des persönlichen Verhältnisses zwischen Pflegern und Patienten nicht mit der ärztlichen Verantwortung für den Patienten zu vereinbaren."
 
"Gesundheit ist keine Ware, sondern ein Menschenrecht", erklärt die Herforder Bundestagsabgeordnete Inge Höger. „Lohndumping und Wettbewerb um schlechtere Arbeitsbedingungen dürfen im Gesundheitswesen keinen Platz haben, denn das Wohl der Patientinnen und Patienten muss Vorrang vor den Profiten haben."
 
Auch künftig werden die beiden Politikerinnen der LINKEN weitere Aktionen der Beschäftigten der Lippischen Nervenklinik unterstützen.