LINKE: Nationalpark statt Truppenübungsgelände in Senne-Egge
Zur Forderung der sofortigen Umwandlung des vom britischen Militär genutzten Truppenübungsgeländes Senne-Egge / Teutoburger Wald zu einem Nationalpark erklärt Ali Atalan, friedenspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE:
„Es gibt unter den Bürgerinnen und Bürgern der Region Ostwestfalen-Lippe den weit verbreiteten Wunsch, dass das militärisch genutzte Senne- Egge-Gelände zurück in die zivile Nutzung überführt und dort ein Nationalpark umgehend errichtet wird. Ein derartiger Nationalpark würde über seine Grenzen hinaus für das gesamte NRW eine ausgesprochen hohe Bedeutung haben.“
Der erste und entscheidende Schritt zur Errichtung des Nationalparks ist die sofortige Kündigung der Vereinbarungen zur militärischen Nutzung des Gebiets, und zwar noch in diesem Jahr. Eine gleichzeitige militärische und zivile Nutzung verträgt sich nicht. Das Gebiet der Senne beherbergt zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten; es handelt es sich um eines der wertvollsten Biotopkomplexe in Nordrhein-Westfalen.“
„Die britischen Truppen wollen auf dem Gelände drei neue Kampfdörfer errichten. Die Anwohner müssen sich auf noch mehr Gefechtslärm, Schießereien, Hubschrauberüberflüge und einiges andere mehr einstellen. Der Naturschutzgedanke wird durch diese neuen Kampfdörfer konterkariert.“