Im Gespräch mit Bernd Drücke
von libertäres netzwerk lippe
Bernd Drücke (Koordinationsredakteur der „graswurzelrevolution“) stellt im Gespräch mit Sören Weber, am 09.10.2010 während der A-Woche in Rostock, seine Sicht des Anarchismus dar. Dabei erläutert er grundlegende Konzepte des Anarchismus, geht auf Auswirkungen von Herrschaft ein und zeigt historische Parallelen auf. Er skizziert des Weiteren seinen „anarchistischen Werdegang“ mit interessanten Anekdoten.
zum Podcast: herrschaftsfrei.org/podcast/001_bernd_druecke.html
Anarchie! – Die Utopie für Morgen!?
Viele Menschen, die sich in Zeiten von sozialer Ungerechtigkeit, kapitalistischen Krisen, Umweltzerstörung, Rassismus und dem wachsendem autoritären Staat auf die Suche nach alternativen Gesellschaftsformen machen, stoßen früher oder später auf die Utopie des Anarchismus.
Dr. Bernd Drücke (Koordinationsredakteur der „graswurzelrevolution“) wird die libertäre Gesellschaftsform am Freitag den 04. Februar 2011 im Kulturzentrum „alte Pauline“ in Detmold, im Rahmen des „Bambule Cafe’s“, um 19.30 Uhr vorstellen und im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.
Nach der Veranstaltung spielen „Ari & Rott„
www.anarchie-in-lippe.tk
Die Initiative für ein „libertäres Netzwerk Lippe“ bietet den Anarchist_inn_en in Lippe und Umland die Möglichkeit sich mit anderen Anarch@s auszutauschen und zu organisieren. Wir kommen aus den verschiedensten Strömungen des Anarchismus und den sozialen Bewegungen vor Ort. Die Grundlage unserer politischen Ziele ist die Überzeugung, dass Menschen von Natur aus in der Lage sind in einer solidarischen Gemeinschaft, also gleichberechtigt, tolerant, respektvoll und in gegenseitiger Unterstützung zu leben. Wir lehnen jegliche Form von Zwang oder Hierarchie ab und streben eine gewaltfreie, basisdemokratische und in allen Lebensbereichen selbstverwaltete Gesellschaft an. Innerhalb der Gruppe wird basisdemokratisch und durch Konsensfindung entschieden und gehandelt, nicht nach bloßem Mehrheitsrecht. Wir möchten im Kleinen das praktizieren, was wir uns für die gesamte Gesellschaft erhoffen. Außerdem wollen wir einen von Parteien, etablierten Gewerkschaften und Verbänden unabhängigen Raum für politische Arbeit, Freizeit und Diskussionen schaffen, in dem ein offener Prozess der (politischen) Selbstfindung und Reflexion möglich ist. Die Gruppe und ihre Arbeit bzw. politische Ausrichtung soll dabei immer offen und dynamisch bleiben, eben abhängig von den Menschen, die sich in ihr engagieren. Unsere o.g. Grundeinstellung sehen wir im Anarchismus definiert, verneinen jedoch jede Form von Dogmatismus. Alle, die in diesem Sinne mit uns zusammenarbeiten wollen, sind uns herzlich willkommen.