DIE LINKE.Gütersloh: Solidarität mit LehrerInnen und LokomotivführerInnen
Für DIE LINKE. ist die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit unverzichtbar. Angestellte Lehrer müssen genauso viel verdienen wie verbeamtete Lehrer, Lokführer bei privaten Bahnbetreibern soviel wie ihre Kollegen bei der Deutschen Bahn. Die LINKE.Gütersloh erklärt sich auch mit den weitergehenden Forderungen von Lehrern und Lokomotivführern solidarisch.
Die GEW.NRW verlangt eine Länder-Entgeltordnung, eine Tariferhöhung um rund 5 %, die Verlängerung der Altersteilzeit und das Streikrecht für Beamtinnen und Beamte. "Es ist längst an der Zeit, dass die Lehrkräfte die seit 5 Jahren versprochene Entgeltordnung bekommen. Dabei unterstützt die LINKE die Forderung nach einheitlicher Bezahlung aller Lehrkräfte von der 1. bis zur 13.Klasse mit EG 14," so Michael Pusch von der LINKEN.
Darüber hinaus fordert die LINKE wie die GEW die Verlängerung der Altersteilzeit für Lehrerinnen und Lehrer. "Es muss für alle Lehrkräfte möglich sein, gesund das Rentenalter zu erreichen. Die Altersteilzeit bietet hier vielen Lehrkräfte eine sinnvolle Perspektive."
Die Eisenbahner Gewerkschaft GDL fordert ein einheitliches Mindesteinkommen auf dem Niveau des Marktführers Deutsche Bahn und ebenfalls 5 % Prozent mehr Lohn. Zu den Kernforderungen im Flächentarifvertrag gehören auch eine Absicherung bei unverschuldetem Verlust der Fahrdiensttauglichkeit, beispielsweise nach Suiziden, und einheitliche Qualifizierungsstandards. All diese Forderungen haben die uneingeschränkte Unterstützung der Linken. „Selbstverständlich beschränkt sich die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit nicht auf Schulen und Bahn. Auch LeiharbeiterInnen müssen soviel verdienen wie Festangestellte. Hier wäre sogar ein Zuschlag wie in Frankreich angemessen, “ so der Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE. weiter.
Michael Pusch, Sprecher DIE LINKE. Kreisverband Gütersloh