DIE LINKE.Gütersloh: Bürgermeisterin setzt Zeichen für den Frieden
Die Gütersloher Bürgermeisterin Maria Unger ist der Initiative „Mayors for peace“ beigetreten.
Die Organisation wurde 1982 von Tadatoshi Akiba, dem Bürgermeister Hiroshimas gegründet. Sie wird inzwischen weltweit von über 4400 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern unterstützt, davon 400 aus Deutschland. Ihr Ziel ist die Abschaffung aller Atomwaffen. Mit ihrem Beitritt folgte Maria Unger einem Vorschlag des Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. Manfred Reese.
Bürgermeisterin Unger beabsichtigt mit dem Beitritt auch eine Förderung der Friedenskultur vor Ort. Mit Ausstellungen oder Veranstaltungen möchte sie sich für Aussöhnung und Völkerverständigung einsetzen.
Die schrecklichen Folgen der Atombombeneinsätze in Hiroshima und Nagasaki mahnen uns, Entwicklung, Produktion, Lagerung, Weitergabe und Einsatz, dieser grausamen Waffe endlich zu unterbinden. Wer auf Atomwaffen setzt, macht die Welt unsicherer und riskiert unsere Zukunft.
Wir fordern auch die anderen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Kreises Gütersloh auf, sich diesem Bündnis anzuschließen und ebenfalls ein Zeichen für den Frieden zu setzen.
Informationen über „Mayors for Peace“ und die Liste der Unterstützerinnen und Unterstützer finden sich hier: http://www.mayorsforpeace.de/sn/mitglied-werden.html
Manfred Reese, Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Gütersloh.
Michael Pusch, Sprecher DIE LINKE. Kreisverband Gütersloh