Klima - Kapitalismus - Kopenhagen
Kölner Mobilisierungsveranstaltung mit
Peter S. Nielsen, „Enhedslisten“ (Red-Green-Alliance), „Klima Kollektivet“ aus Kopenhagen
Sven Giegold, MdEP Die Grünen
Tadzio Müller, „gegenstrom Berlin“, Redakteur „Turbulence“
am Freitag,27.11. 2009 · 19 Uhr 30
Fachhochschule Köln – Südstadt, Hörsaal 301 (Zugang: Ubierring 40 oder Mainzer Str. 5)
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen mit Straßenbahn Linie 15 und 16 (ab Hauptbahnhof: Linie 16, Richtung Bonn, Bad Godesberg oder Sürth, ca. 15 Minuten)
Veranstalter:
Attac Köln, Interventionistische Linke Köln, internationale sozialistische linke, Fachbereich 01 (Angewandte Sozialwissenschaften) der Fachhochschule Köln
Flugblatt der IL Köln:
Die Vertragsstaatenkonferenz zur Klimarahmenkonvention (COP 15) der Vereinten Nationen (UN) findet vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen statt. Die Konferenz – auf der sich die Vertreter der Mitgliedsländer jährlich seit der Verabschiedung der Klimaschutzvereinbarung 1997 in Kyoto treffen – hat die Aufgabe, ein neues Abkommen zur UN vorzubereiten. In der Vorbereitung dieser Konferenz hat sich schon angekündigt, dass ein Scheitern wahrscheinlich ist.
Was bedeutet diese Konferenz (und ihr mögliches Scheitern) für das Klima?
Schon die vereinbarten Ziele des Kyoto-Abkommens wurden nicht eingehalten. So haben die USA die Vereinbarung faktisch nie in Kraft gesetzt und die EU incl. Deutschland haben ihre Ziele weit verfehlt. Zudem gelten zentrale Vereinbarungen, die sog. flexiblen Elemente, als nicht förderlich zur Senkung der weltweiten Treibhausgasemissionen.
Das Abschmelzen der Polkappen, weltweit zunehmende Überschwemmungen, Bodenerosionen und Wirbelstürme sind die Auswirkungen eines Umgangs mit der Natur, der der Profitlogik und dem Gewinnstreben verbunden ist. Dass dieser Umgang zunehmend zu Hungerkatastrophen, Kriegen um abnehmende Ressourcen und steigenden „Migrationströmen“ führen wird, ist in den ökologischen und den sozialen Bewegungen unstrittig.
Mit welchen Mitteln dieser Prozess deutlich zu verlangsamen oder umzukehren ist, wird aber in den Bewegungen unterschiedlich diskutiert: Ob mit marktwirtschaftlichen Elementen, wie z.b. dem weltweiten Handel mit Emissionen oder der Umsetzung eines riesigen ökologischen Investitionsprogramms die Probleme in den Griff zu bekommen sind? Wie lässt sich der notwendige „sofortige Ausstieg aus der Autogesellschaft“ realisieren, der von vielen gefordert wird?
Diese Fragen und die geplanten Aktionen zum und gegen den Gipfel in Kopenhagen möchten wir diskutieren mit:
Peter S. Nielsen, „Enhedslisten“ (Red-Green-Alliance) und „Klima Kollektivet“ aus Kopenhagen · Sven Giegold, MdEP Die Grünen · Tadzio Müller, „gegenstrom Berlin“ und Redakteur „Turbulence“
Am: 27.11. 2009 · Um: 19 Uhr 30
Fachhochschule Köln – Südstadt (Zugang: Ubierring 40 oder Mainzerstrasse 5) Hörsaal 301
Es wird auch Informationen der beteiligten Gruppen über die Organisierung der Gegenaktivitäten – Demonstrationen, Blockaden, Gegengipfel – geben.
Interventionistische Linke Köln