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Hambacher Forst bleibt!

von Linksjugend [solid']

Seit einigen Monaten wird der Hambacher Forst von AktivistInnen besetzt, um den Forst vor Abholzung zu schützen. Nach den Plänen der rot-grünen Landesregierung und RWE soll er dem Braunkohleabbau weichen. Heute morgen wurde ein weiterer Schritt in Richtung Umweltzerstörung gemacht, die Polizei ließ die ersten AktivistInnen räumen.

Jules El-Khatib, Landessprecher der Linksjugend [solid'], fordert:

„Die Kriminalisierung von AktivistInnen im Hambacher Forst, die sich für die Rettung der Natur einsetzten, muss sofort beendet werden! Wir sind solidarisch mit den BesetzerInnen und rufen alle UmweltschutzaktivistInnen dazu auf, sich an den Protesten gegen die Räumung zu beteiligen."

"Umweltzerstörung ist eine Folge des kapitalistischen Systems, in dem die Ausbeutung von Mensch und Natur dem Nutzen der herrschenden Klasse dient. Einzig ein Systemwechsel kann für einen grundlegenden Schutz der Natur sorgen", so Jules El-Khatib.

Felix Rauls, Landessprecher der Linksjugens [Solid'], erklärt: "Die Förderung der Braunkohle als einer der klimaschädlichsten Energieträger muss beendet werden. Es wird Zeit die Stromversorgung auf erneuerbaren Energien umzulenken, die dezentral aufgebaut ist und von der Bevölkerung kontrolliert wird.“

Wenn ihr den Hambacher Forst retten und den AktivistInnen wollt, begebt euch zum Bahnhof Buir, dort wurde ein Treffpunkt und eine VoKü eingerichtet. Falls ihr es nicht schafft, beteiligt euch an der SoliKundgebung in Essen (18:00 Uhr Vorderausgang Hauptbahnhof Essen).

www.linksjugend-solid-nrw.de/1366/habf