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E I N L A D U N G: DISKUSSION ZUR BUNDESTAGSWAHL IN KÖLN

Aus Sicht der Bourgeoisie hat die Große Koalition gute Arbeit geleistet. Nicht nur bei der geräuschlosen Umsetzung sozialer Einschnitte, sondern auch in der Krise, indem sie einen Zusammenbruch des Bankensystems verhinderte. Als eigentliche Staatspartei hat sich dabei die Sozialdemokratie erwiesen.
Große Mobilisierungen der ArbeiterInnenklasse fanden - bisher- nicht statt. Die IG-Metall-Führung zeigt "staatspolitische Verantwortung", so bei ihrem Appell an den guten Willen der herrschenden Klasse am 5. September in Frankfurt. Sie glaubt, in der Großen Koalition einen "sozialen" Ansprechpartner zu haben. Die soziale Bewegung versucht, sich neu aufzustellen, rennt aber bei der Passivität der Gewerkschaften gegen dicke Wände.
Für die Herrschenden ist das entscheidende Verdienst der Großen Koalition die Friedhofsruhe bei offenem Klassenkampf von oben.
Bürgerliche Wahlen können da kaum etwas verändern - aber sind sie daher unwichtig? Was bedeuten die Wahlen für die Bedingungen, unter denen Widerstand aufzubauen ist? Welche Rolle nimmt dabei die Linkspartei ein? Was sind unsere Aufgaben?
Wenn diese Fragen für dich eine Debatte wert sind, so komm vorbei:

Wann:      23. 09.  um 19 Uhr
Wo:          Säulensaal Alte Feuerwache
Was :       Einleitungsreferat P. Behrend + Diskussion