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Zum 90. Todestag - Rosa Luxemburg: Vom Weltkrieg zur Revolution

Refrent: Marcel Bois, Hamburg
Vortrag und Diskussion
Donnerstag, 15. Januar 2009, 19.00 Uhr
ZAKK, Fichtenstr. 40, Düsseldorf
Am 15. Januar 1919 wurde Rosa Luxemburg zusammen mit ihrem politischen Weggefährten Karl Liebknecht von rechtsradikalen Freikorps-Soldaten ermordet. Genau 90 Jahre nach dieser Tat erinnert der Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf an seine Namensgeberin.
Der 14. August 1914 stellte eine der dunkelsten Stunden in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung und im Leben von Rosa Luxemburg dar. Ihre Partei, die SPD, hatte den Kriegskrediten zugestimmt und unterstützte so Kaiser Wilhelm II. auf dem Weg in den ersten Weltkrieg. In den kommenden Jahren fielen weltweit Millionen Menschen diesem Krieg zum Opfer. Noch am selben Abend traf sich Rosa Luxemburg mit einigen Mitstreitern in ihrer Wohnung. Dieses Treffen legte den Grundstein für eine Anti-Kriegs- Bewegung, die schließlich im November 1918 den Kaiser stürzte und den Krieg beendete.
In der Veranstaltung soll die Rolle Luxemburgs beim Aufbau dieser Bewegung beleuchtet werden. Außerdem möchten wir die Relevanz dieser Erfahrung für heute diskutieren.
Marcel Bois, M.A., ist Historiker und schreibt derzeit an der Universität Hamburg eine Doktorarbeit über Kommunisten in der Weimarer Republik. Er ist Mitglied im Gesprächskreis Geschichte der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand DIE LINKE.

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Clubs Düsseldorf
in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW.