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Viersen, Zimmermann, Urlaub und andere Unwegbarkeiten

Von Dieter Braeg

G. Heim, der ein Kaiser ist, denn er verwendet schon im ersten Satz seines Textes "Viersen ist überall - und Zimmermann in Urlaub"   das kaiserliche "wir" und wundert sich, weil Wolfgang Zimmermann die Wahlantrittsverhinderung durch den Viersener Wahlausschuss als einen "politisch motivierten" kommentiert. Wenn Viersen überall wäre, dann würde Die Linke. in ganz NRW nicht kandidieren, dann wäre jene Kanne  Empörung die über den PDL Kreisverband Düsseldorf  ausgegossen wurde, durch G. Heim dem ich ein "geh Heim" zurufe, völlig unnötig gewesen, denn dann hätte selbst der "Graf " Frank Laubenburg auf ein aussichtsreiches Mandat im Stadtrat Düsseldorf verzichten müssen.
Es wäre schön gewesen, wenn der Autor nun den Spruch der Landesschiedskommission NRW zitiert hätte, die feststellt, dass Wolfgang Zimmermann das Freiheitsrecht auf geheime Wahlen mit Füßen tritt. Geschieht dies gleichzeitig, dann sinkt der Sprecher des Landesverbandes zu Boden, ein Vorgang der in der Politik nicht vorkommt, da tritt man nur mit dem rechten oder linken Fuß zu!
 
Zu welcher Frage nun die Kompetenz Wolfgang Zimmermanns nicht  reicht, weil er in Urlaub ist (hat er sich auf dem Weg dorthin umweltunfreundlich verhalten?) bleibt zunächst unbeantwortet. Aber fest steht, die Wahlveranstaltung war unrechtmäßig, das ist wie mit den Kosten die rasch in richtigem Deutschsprech zu Unkosten werden. Warum? Zimmermann hat teilgenommen! G. Heim hoffentlich auch - denn nirgendwo ist erkennbar, dass er sich gegen die Art der geheimen Stimmabgabe empörte. Weil Wolfgang Zimmermann aber diesen Spruch der Landesschiedskommission voraussah ist er, wie gemein, in Urlaub gegangen um nicht zu kommentieren was davon zu halten ist, auch S. Wagenknecht hätte kommentieren sollen, was sich da an Kungelei und unterirdischem Verhalten seit Monaten in Düsseldorf abspielt - nicht nur dort - wenn es erstmals um Posten in parlamentarischen Gremien geht, die bisher in Deutschland für die Masse der Menschen nichts verändert hat. Wieso verlangt G. Heim nun "Statements" von Wagenknecht und Zimmermann?

Eine Mitgliedschaft die sich beim Wahlgang tatsächlich gängeln lässt und der bei der Stimmabgabe mit "Zuruf" vorgeschrieben wird, was sie zu wählen hat, die wird sicher nicht dadurch, dass sie Kommentare von Wagenknecht und Zimmermann erwartet, ihre Lage verändern. Die Laubenburgschen Methoden, die sind doch in Düsseldorf doch schon seit Jahren bekannt und werden praktiziert, wieso so muß sich G. Heim fragen lassen, gab es bisher keine Möglichkeit dem ein Ende zu setzen?
Das Minderheitenrechte generell in der Partei Die. Linke. kaum berücksichtigt werden, ist so neu nicht und wird auch nicht spannender wenn man das immer wieder zu Papier bringt.

Zu Sache des Vorwurfs  gegen das Mitglied Otto Henke einen rassistischen  Mailwechsel innerhalb des Kreisvorstands Düsseldorf  betrieben zu haben, der sich gegen die kurdischstämmige Kreissprecherin Zeynep Dere richtete sowie antisemitische und rassistische Äußerungen, die Gregor  Gysi einen "Judenbengel" und Obama einen "Nigger" genannt habe, ist vorzugehen. Der Mailwechsel ist öffentlich zu machen und die Partei hat sich von Otto Henke zu trennen. Geschieht dies nicht sollte bundesweit anhand beweiskräftiger Unterlagen eine öffentliche Aktion eingeleitet werden. Es ist unerträglich Mitglied einer Partei zu sein,  in der derartige faschistische  Umgangsformen geduldet werden.

Der Rest des Artikel erreicht dann nur noch die unterste Grenze jenes Schülerzeitungsniveaus bei dem ein Knödel aus "Hausverbot", Beobachtern und Wahlherlferinnen und Wahlhelfern geformt wurde, der beweist, dass auch in Düsseldorf der Karneval das ganze Jahr über fröhliche Urständ feiert. Ja da passt dann zum "Tauchurlaub" der Genossin Wagenknecht und des Genossen Zimmermann nur zu rufen "Kamelle, der Zimmermann kütt".

Was hat das eigentlich mit Viersener Verhältnissen zu tun? Viersen bleibt Viersen und Düsseldorf bemüht sich redlich nicht den Anschluss zu verlieren. Ja, was nun in Düsseldorf kommunalpolitisch alles  nach der Wahl verändert wird, gibt es da mal was zu lesen, gab es da Auseinandersetzungen um Inhalte? Scheint nicht der Fall zu sein!

Ach ja, Tauchurlaub da gibt es eine Kurzfassung eines Schillerschen Gedicht das sich mit dem Unterwassersport beschäftigt. "Gluck,gluck - weg war er"
Wünscht das G. Heim dem Zimmermann und der Wagenknecht?
Äahhhbäh!

Dieter Braeg