Düsseldorf: Gift neben dem Spielplatz
DKP fordert neue Untersuchung des Bromberberges
Die Bezirksvertretung Gerresheim beschloss, dass das Neubaugebiet am Quellenbusch einen neuen Spielplatz bekommt. Das war eine gute Entscheidung für alle Kinder - und natürlich auch für die Eltern. Die Abstimmung war einstimmig.
Ein Problem gibt es allerdings in diesem Zusammenhang noch zu lösen. Die Frage lautet: Was ist los mit dem "Brombeerberg", der in unmittelbarer Nähe des Spielplatzes liegt?
Der "Brombeerberg" ist eine Altlastendeponie der Gerresheimer Glashütte. Ältere Gerresheimer wissen, dass hier toxische "Reste" aus der Glashütte "entsorgt" wurden.
Uwe Koopmann, seit Jahren engagierter Vertreter der DKP im Gerresheimer Rathaus, hat deshalb erneut den Antrag gestellt, dass die gegenwärtige Belastung des"Brombeerberges" untersucht werden soll. Der Antrag "Toxikologische Untersuchung des Brombeerberges" steht gleich nach den Sommerferien auf der Tagesordnung: Dienstag, 25. August, 17 Uhr, im Gerresheimer Rathaus, Neusser Tor 12.
Der Wortlauf des Antrages: "Die Bezirksvertretung bittet die Verwaltung, die vorliegenden Erkenntnisse über die Deponie der Gerresheimer Glashütte im Bereich des Brombeerberges (ehemaliges Hippeland/Neubaugebiet Quellenbusch) vorzustellen: Nutzungsart, Nutzungsdauer, Gefahrenpotentiale, Fließrichtung, Sicherung, Verträge zwischen der Stadt Düssel dorf und
der Glashütte zu Kosten und Träger der Maßnahme."
Uwe Koopmann regte im Rathaus an, dass der vollständig sanierte "Brombeerberg", also ohne jedwede Altlasten, dem Spielplatz zugeordnet werden könnte. Für den Winter könnte das eine herrliche Rodelbahn ergeben. Die Verwaltung hat zugesichert, die Vorschläge zu prüfen.