DKP-Solidarität mit KiTa-Forderungen
Vor dem Hintergrund der Tarifauseinandersetzung um die Gesundheitsförderung von Erzieherinnen und Erziehern solidarisierte sich Uwe Koopmann, Vertreter der DKP im Gerresheimer Rathaus, mit den Forderungen der Beschäftigten. Für die Sitzung des Rathauses legte er einen Dringlichkeitsantrag vor.
In einem Brief an alle Kindertageseinrichtungen und Kindergärten in städtischer, kirchlicher und selbst verwalteter Trägerschaft stellte Koopmann seinen Antrag vor, mit dem er auch CDU, SPD, FDP und Grüne im Gerresheimer Rathaus aufforderte, sich für einen Tarifvertrag zur Gesundheitsförderung für den Sozial- und Erziehungsdienst einzusetzen.
Koopmann, der vor Jahren selbst einer der Sprecher des Stadtelternrates in Düsseldorf war und daher die Arbeitsbedingungen in den Kindestagesstätten hinreichend kennt, warnte davor, die erzieherische Arbeit im Vorschulalter im wahrsten Sinne des Wortes auf den Knochen der Erziehrinnen und Erzieher zu organisieren. Eine fehlende Verbesserung der Arbeitsbedingungen führe zu weiteren Ausfällen.
Das Gerresheimer Rathaus sei zwar kein Tarifpartner der Beschäftigten. Es könne sich aber solidarisch zeigen mit den Forderungen der Beschäftigten, mit den Kindern und mit den Eltern, damit die verantwortungsvolle Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher erfolgreich und ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen geleistet werden kann.