Todestag von George Floyd – Rassismus und Polizeigewalt bekämpfen
Von DIE LINKE. NRW
Heute jährt sich der Todestag von George Floyd, aus diesem Anlass finden landesweit Proteste statt. Katja Heyn, Sprecherin für Antirassismus der Linken NRW erklärt dazu: „Rassismus und Polizeigewalt sind nicht nur ein amerikanisches Problem, sondern auch ein deutsches. Wir unterstützen daher all diejenigen, die sich auch hierzulande gegen Rassismus, Racial Profiling und Polizeigewalt stellen. Das bedeutet auch die bisher ungeklärten Todesfälle von Menschen in Haft, wie Oury Jalloh oder Amad Ahmad, durch unabhängige Institutionen aufklären zu lassen.“
Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher der Linken NRW, ergänzt: „Wir fordern daher die Landesregierung auf, dass endlich eine Kennzeichnungspflicht für Polizistinnen und Polizisten eingeführt wird. Darüber hinaus braucht es die Schaffung von unabhängigen Untersuchungsstellen, die sich mit allen Fällen polizeilichen Fehlverhaltens auseinandersetzen.“