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Rüstungsexporte stoppen - RHEINMETALL entwaffnen!

Von ethecon

Kundgebung gegen Rüstungskonzern

Internationaler ethecon Dead Planet Award schmäht die Manager*innen von RHEINMETALL

Anlässlich der heutigen Online-Hauptversammlung der Aktionär*innen des deutschen Kriegskonzerns RHEINMETALL führt ein Friedensbündnis, darunter die ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie, heute um 11 Uhr eine Protestkundgebung vor dem Hauptsitz des Konzerns am Düsseldorfer Rheinmetall-Platz 1 durch. ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie stellte 2017 den Vorstand Armin Papperger und den Aufsichtsrat Ulrich Grillo sowie die Großaktionäre Paul Manduca und Larry Fink für ihre Profite mit Krieg und Elend mit dem Internationalen ethecon Dead Planet Award öffentlich an den Pranger.

Am heutigen Dienstag, dem 11.05.2021, protestiert ein Friedensbündnis um die ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie, den Dachverband der Kritischen Aktionäre, die Deutsche Friedensgesellschaft und andere aktive Kriegsgegener*innen anlässlich der Hauptversammlung des RHEINMETALL-Konzerns vor dessen Hauptsitz in Düsseldorf. RHEINMETALL weitet seine tödlichen Geschäfte immer unverfrorener aus. Durch die profit-getriebene Lobbyarbeit des Kriegskonzerns wurden sämtliche Exportbeschränkungen ausgehöhlt und staatliche Ausfuhrkontrollen abgebaut. Deutschland liegt heute auf Platz vier der größten Waffenexporteure der Welt, und die Aktionäre von RHEINMETALL verdienen an blutigen Bürgerkriegen wie in Syrien oder im Jemen.

ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie hat im November 2017 die Vorstände und Großaktionär*innen des Konzerns für ihre verantwortungslosen und „tödlichen Geschäfte“ mit dem Internationalen ethecon Dead Planet Award an den Pranger gestellt: Vorstandsvorsitzender Armin Papperger und Aufsichtsrats Ulrich Grillo sowie die Großaktionäre Paul Manduca (BLACKROCK) und Larry Fink (PRUDENTIAL). 2018 konfrontierte die Stiftung die Geschmähten auf ihrer Aktionäresversammlung, 2019 den Vorstand Papperger sogar vor seinem Privatwohnsitz. 2020 beteiligte sich die Stiftung an großen Demonstrationen gegen die die Kasseler Produktionsstätten von RHEINMETALL.

Im umfangreichen Dossier der ethecon Stiftung über den Konzern RHEINMETALL heißt es: „Auf das Konto von RHEINMETALL gehen der Ruin der menschlichen Gesundheit und die Zerstörung der Umwelt im großen Stil sowie Not und Elend und der massenhafte Tod von Menschen. Die Verantwortlichen des Konzerns stellen nicht nur eine Gefahr für den Frieden und die Menschenrechte dar, sondern auch für die Demokratie, die Ökologie und die Menschheit insgesamt. Alles im Namen privater Bereicherung und der Konzern-Profite.“

ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie fordert die Umrüstung des Konzerns auf Friedensproduktion unter demokratischer Kontrolle und die persönliche Haftung der verantwortlichen Vorstände und Großaktionäre. Niklas Hoves, Geschäftsführer von ethecon, begründet: „In erster Linie verantwortlich für Entscheidungen und Handeln des Rüstungskonzerns RHEINMETALL (Deutschland) sind die führenden Manager und wichtige Großaktionäre. Ihnen gehört der Konzern zu wesentlichen Teilen. Sie leiten entscheidend die Firma.“

Das Dossier zu RHEINMETALL kann kostenfrei bestellt werden bzw. steht hier zum Download bereit.