Veranstaltung: Jihadistischer Terror und kurdischer Widerstand in Syrien und Irak
von Klaus Meier
Liebe FreundInnen und Freunde,
wir möchten Euch auf die folgende sehr aktuelle Veranstaltung zum Thema ISIS-Terroristen und Waffenlieferung an Kurden nochmals hinweisen:
Donnerstag, 18. September 2014, 19.30 Uhr, Club Voltaire - Kneipe
Jihadistischer Terror und kurdischer Widerstand in Syrien und Irak
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, Frankfurt/M.
Referenten:
- Ulla Jelpke (MdB , Die Linke), gerade zurück von einem Informationsbesuch in Irak und Rojava, wird über die Situation im Irak und in Rojava/Nordsyrien berichten
- Murat Cakir (Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen) wird informieren über die Rolle der türkischen Regierung beim Aufbau des IS und der dahinterstehenden Motivation.
Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) verbreitet Angst und Schrecken in Syrien und dem Irak. Seine Opfer: Kurden und Kurdinnen unterschiedlicher religiöser Überzeugungen, andere ethnische und religiöse Minderheiten, Frauen.
Erfolgreichen Widerstand haben bisher die multiethnischen Volksverteidigungseinheiten YPG aus dem kurdischen Selbstverwaltungsgebiet Rojava in Nordsyrien, die Guerilla der Arbeiterpartei Kurdistans PKK sowie einzelne Peshmerga-Einheiten der kurdischen Autonomieregion im Nordirak geleistet.
Rojava selbst sieht sich mit großen Problemen konfrontiert: permanente Angriffe des IS, Blockade seiner Grenzen durch die türkische Regierung und die mit ihr verbündete kurdische Regionalregierung in Erbil, hunderttausende von Flüchtlingen.
Die westlichen Regierungen wollen Waffen liefern, von medizinischer und anderer humanitärer Hilfe ist kaum die Rede. Die deutsche Bundesregierung versucht, die Situation zu nutzen, um Waffenexporte in Spannungsgebiete hoffähig zu machen.
Veranstalter:
Linkes Forum Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Kurdischen Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit Civaka Azad, dem Club Voltaire, der "internationalen sozialistische linken" und weiteren.