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Rente muss für ein gutes Leben reichen

Referent: Dr. Achim Kessler,

Sozialpolitischer Sprecher, DIE LINKE.Hessen

Montag, 20. März 2017, 19:30 Uhr

Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, Frankfurt/M.

Die Rentenhöhe befindet sich im freien Fall. Betrug das Rentenniveau bis 2001 53 Prozent des Nettoeinkommens so sind es jetzt noch 48 Prozent; bis 2030 sollen es ohne Korrekturen nur noch 43 Prozent sein. Dazu kommt die Erhöhung des abzugsfreien Renteneintrittsalters auf 67 Jahre, das die Unternehmerverbände und ihre pseudo-wissenschaftlichen Hofschranzen gern auf 70 Jahre anheben wollen. Kapital-gedeckte privat-wirtschaftliche Versicherungen verschiedenster Art sollen nach Ansicht von SPD, CDU, FDP, Grünen die Kürzungen bei der umlagefinanzierten Rente auffangen.  

Dabei wurde die umlagefinanzierte Rente in den 50ger Jahren eingeführt, um eine drohende massive Altersarmut abzuwenden: die Kapital gedeckte Rente hatte versagt.

Bei der Veranstaltung soll Folgendes dargelegt und diskutiert werden:

Warum wurde die umlagefinanzierte Rente eingeführt und war dieses System bislang erfolgreich?

Kürzungen der Rente und Erhöhung des abschlagfreien Eintrittsalters - was ist von den demographischen Argumente dafür zu halten?.

Was ist mit den Kampagnen von DGB und DIE LINKE für die Erhöhung der umlagefinanzierten Rente und die Senkung des Renteneintrittsalters?

Wie sind Vorstellungen von SPD und Grünen zur Ausweitung von Betriebsrenten bzw. Kapital gedeckten staatlichen Zwangsversicherungen einzuschätzen?

Was kann getan werden, um wieder zu einer Rente ab 65 mit einer Rentenhöhe von 53 Prozent des Netto-Einkommens zu kommen?

Veranstalter:

Linkes Forum Frankfurt, Club Voltaire, Internationale Sozialistische Organisation, Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen