Facebook-Auftritt der Fraktion Bürger für Dreieich zum wiederholten Male durch Dritte sabotiert
Von Bürger für Dreieich
„Die Fraktion Bürger für Dreieich hat einen sehr rege frequentierten Facebook-Auftritt, auf dem sich die Nutzer zu einer Vielzahl von Themen angeregt austauschen. Wir wissen, dass die von uns vertretenen Ansichten und auch unsere Anträge für die Stadtverordnetenversammlung oftmals nicht angenehm sind, aber wir argumentieren stets sachlich, inhaltsorientiert und sind darüber hinaus parteilos“, sagt Natascha Bingenheimer, Fraktionsvorsitzende Bürger für Dreieich.
„Aktuell ist zum wiederholten Male durch eine dritte Person eine Meldung an Facebook gegangen, dass unser Auftritt für die Öffentlichkeit gesperrt werden soll. Das behindert unsere Öffentlichkeitsarbeit und unsere Arbeit als Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Dreieich. Zur Zeit ist unser Facebook-Auftritt daher mal wieder nicht erreichbar.“
„Social Media-Plattformen öffnen dem schlechten Stil oftmals Tür und Tor, und wir vertreten hier ganz offen die Meinung, dass Menschen, denen unsere politische Arbeit nicht gefällt, ihre Kritik in einem demokratiefähigen Rahmen vorbringen mögen. Es ist unangemessen zu versuchen, Mit- oder Gegenstreiter mundtot zu machen, indem man ihre öffentliche Präsenz unterminiert.“
Henry Schmidt, mitverantwortlich für Social Media bei Bürger für Dreieich: „Wir halten uns bei Facebook übrigens auch selbstverständlich an alle gängigen Standards. Facebook selbst wirbt zwar vollmundig für Transparenz bei Problemen dieser Art, setzt aber Dritten, denen ein anderer Facebook-Auftritt aus irgendwelchen Gründen nicht gefällt, viel zu wenig Grenzen. Und das Entsperren einer Seite ist stets mühsam – wenn es denn gelingt.“
„Wir, die Fraktion Bürger für Dreieich, behalten uns gegen den Verursacher ausdrücklich rechtliche Schritte vor. Wir vermuten übrigens, dass die zunehmenden Angriffe auf unseren Auftritt mit der Diskussion um die Bebauungsvorhaben in der Lettkaut zusammenhängen. Die Fronten scheinen sich hier dermaßen verhärtet zu haben, dass eine offene Diskussion gar nicht mehr möglich scheint. Das hat mit demokratischer Kultur gar nichts mehr zu tun.“