SEEBRÜCKE ruft zum "Lichtermeer für sichere Häfen" auf
Von SEEBRÜCKE Hamburg
Vom 24. - 26.10. findet in Hamburg die Konferenz der Ministerpräsidenten statt. Zu diesem Anlass erinnert die SEEBRÜCKE an das Sterben von Menschen auf der Flucht im Mittelmeer und die Behinderung der freiwilligen Seenotrettung, die noch immer andauert.
Treffpunkt ist am Mittwoch, 24.10. um 18.30 Uhr am Jungfernstieg, wo eine kurze Auftaktkundgebung stattfinden wird. Danach geht es einmal rund um die Binnenalster wieder zum Ausgangspunkt zurück. Dort soll mit den mitgebrachten Kerzen eine deutlich sichtbare Botschaft an die Ministerpräsidenten gebldet werden. (Fotomotiv! Ca. 19.30 - 20 Uhr)
https://www.facebook.com/events/1591136874319085/
Am 26.9.2018 hat die Hamburgische Bürgerschaft einen Beschluss gefasst, nach dem Hamburg "sicherer Hafen" für Gerettete und Geflüchtete ist, die Behinderung der Seenotrettung verurteilt und seine grundsätzliche Aufnahmebereitschaft erklärt.
Mit der Aktion am 24.10. fordert die SEEBRÜCKE, dass dieser Erklärung nun auch konkrete Taten folgen. Insbesondere soll Hamburg seinen Protest gegen das Sterben im Mittelmeer und seine Bereitschaft zur Aufnahme gegenüber dem bundesinnenministerium, aber auch gegenüber der Europäischen Union sowie den Regierungen Italiens und Maltas erklären.
Darüber hinaus will die SEEBRÜCKE, dass Hamburg eine Patenschaft für eine Rettungsmission oder ein Rettungsschiff übernimmt. Abschiebungen nach Afghanisatan und in andere Kriegsgebiete sind mit dem Anspruch, sicherer Hafen sein zu wollen, unvereinbar.
Der vollständige Forderungskatalog findet sich hier:
https://www.facebook.com/notes/seebr%C3%BCcke-hamburg/sicherer-hafen-was-hamburg-jetzt-tun-kann/2200413096709358/