Klimastreik in Rendsburg
Von DIE LINKE. Rendsburg
"Wir streiken bis ihr handelt!" - Der Schul-Klimastreik erreicht Rendsburg.
Rendsburg. Unter den Leitfragen "Warum für eine Zukunft lernen, die wir nicht
haben?" und "Climate is changing, why aren't we?" versammeln sich am
Freitagmorgen den 08.02. um 8:00 Uhr Schülerinnen und Schüler vor dem
Landestheater in Rendsburg. Nach einer Kundgebung, wollen sie durch die Stadt ziehen.
Angefangen hat die "Fridays for Future"-Bewegung mit der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, die mittlerweile vor den UN und dem Weltwirtschaftsforum in Davos gesprochen und an die Vernunft aller appelliert.
Den Vorwurf des Schwänzens können die Jugendlichen nicht mehr hören, das
erklärt auch Larah Stieper (19): "Der Streik ist nötig, damit die Politiker endlich
aufwachen. Wir streiken für unsere Zukunft und schwänzen nicht!" der Streik
selbst, könne nur reibungslos funktionieren, wenn vorher viel Vorarbeit in der
Freizeit geleistet werde.
Auch Martje Rahlf (17) erklärt, was außer Acht gelassen wird: "Es kann doch
nicht sein – wir übernehmen die Verantwortung der Generationen vor uns und
werden dafür auch noch beleidigt?! Wir streiken weiter!" wichtig sei zu
verstehen, dass die Zeit zum Handeln endlich kommen müsse.
Es werde mit etwa 200 Teilnehmenden gerechnet, sagt Maximilian Reimers (19):
"Wenn wir in Rendsburg so viele Jugendliche dazu bringen, gegen die
Klimakatastrophe, Luftverschmutzung und den Anstieg des Meeresspiegels zu
streiken, ist das ein echter Erfolg!" schön wäre es, so sagt Maximilian weiter,
wenn sich auch Erwerbstätige dem Streik anschließen. Schließlich läge das
Problem der Klimakatastrophe zwar vor allem bei der jungen Generation, aber
auch Ältere hätten ein klares Interesse an einer sauberen Umwelt.