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Sozialticket in Göttingen einführen

Von Antifa LINKE Göttingen

Auf einen Antrag der Antifa LINKEN im Rat zur Einführung eines Sozialtickets führt die Stadt Göttingen voraussichtlich ab dem 01.08.17 eine Monats-Bürgerkarte E (wie ermäßigt) ein. Sie gilt für den Bereich des ÖPNV mit einer werktäglichen Gültigkeit ab 9 Uhr sowie am gesamten Wochenende zu einem monatlichen Preis von 25,- Euro. Dieser Modellversuch ist zunächst auf 2 Jahre befristet. Anspruchsberechtigt sind alle Sozialcardinhaber*innen mit Wohnsitz in Göttingen

Für die Antifa LINKE ist Mobilität eine Grundvoraussetzung zur gesellschaftlichen Teilhabe. Soziale und kulturelle Teilhabe muss für Beziehern*innen von Transferleistungen durch einen vergünstigten Tarif im ÖPNV gewährleistet werden. Ihnen wird es mit der ermäßigten Bürgerkarte ermöglicht, den ÖPNV regelmäßig zu nutzen. Sie erreichen damit eine höhere Flexibilität und eine größere Routine im Alltag, was wiederum eine verbesserte Teilhabe an der Gesellschaft mit sich bringt. Mit deutlich erhöhter Mobilität könnten die Sozialticketinhaber*innen Kultur- und Bildungsangebote hier in Göttingen verstärkt nutzen. “Das Ziel unseres Antrags ist zwar nicht ganz umgesetzt worden, aber es ist immerhin ein Schritt in die richtige Richtung“ sagt Ratsmitglied Torsten Wucherpfennig.

Nach Berechnung der Verwaltung müssen von den 9.500 Berechtigten in Göttingen 267 Personen (= knapp 3%), die die vorher keine GöVB-Tickets gekauft haben, die Bürgerkarte E in Anspruch nehmen, um die Mehrkosten zu kompensieren.

„Dieses Ziel ist durchaus erreichbar. In zwei Jahren werden wir dann sehen, wie die Karte angenommen wird, und was noch verbessert werden kann“, so Wucherpfennig weiter.