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Solidarische Flüchtlingsarbeit in Berlin

Veranstaltungshinweis der Internationalen Liga für Menschenrechte

Einladung zur Vesper „Menschenrechte aktuell“ 

im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin, Robert-Havemann-Saal

Am Donnerstag den 26. Januar 2017, um 19.00 Uhr im Robert-Havemann-Saal

Solidarische Flüchtlingsarbeit in Berlin

Am Beispiel des dreijährigen Projekts „Willkommen in Berlin! – Asylaufnahme verbessern und Flüchtlinge aus Syrien unterstützen", das vom Flüchtlingsrat Berlin und dem BBZ (Beratungs- und Betreuungszentrum) für junge Flüchtlinge und Migrant*innen ins Leben gerufen und umgesetzt wird, diskutieren wir die Ausgangslage solidarischer Flüchtlingsarbeit in Berlin.

Die Aufgaben dabei sind vielfältig und reichen von einer grundlegenden Erstorientierung gemeinsam mit den Geflüchteten über eine Erst- und Beratungsvermittlung, die konkrete soziale Einzelfallberatung sowie die beständige Schulung von Haupt- und Ehrenamtlichen bis hin zur Förderung gesellschaftlicher Akzeptanz von Asylsuchenden. Diese Aufzählung veranschaulicht, auf wie vielen Ebenen sich Projekte im Bereich der solidarischen Flüchtlingsarbeit bewegen. Gerade auch, wenn der Hilfebegriff von der Organisation kritisch hinterfragt wird. So reicht Flüchtlingsarbeit nicht selten vom Verbesserungsversuch des konkreten Einzelschicksals bis hin zur abstrakten Argumentation über Kontingente und Projektzahlen mit Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung.

Neben der Projektvorstellung, diskutieren die Vertreter*innen auch über die aktuelle Lage für Flüchtlinge in Berlin sowie die gemachten Erfahrungen, Erfolge und anstehenden Herausforderungen.
Mit dieser Vesper stellt sich der Flüchtlingsrat Berlin auch als neuer Mieter des Hauses der Demokratie und Menschenrechte vor.

Es diskutieren zum Thema:

  • Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales
  • Katharina Mühlbeyer, Flüchtlingsrat Berlin
  • Anna Schmitt, BBZ (Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Flüchtlinge und MigrantInnen)

Moderation: Johanna Treblin, Neues Deutschland