Vielfalt statt Einfalt muss auch in bayerischen Bildungseinrichtungen gelten
Von "Vielfalt statt Einfalt München"
Am Samstag, den 28. März, organisierte das Aktionsbündnis „Vielfalt statt Einfalt – München“ auf dem Sendlinger Tor Platz eine Kundgebung für die Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in Bildungseinrichtungen und Gesellschaft.
Mit über 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die erste Demonstration des neugeründeten Bündnisses ein voller Erfolg. Die Kundgebung wurde anlässlich der Ankündigung der sogenannten „Besorgten Eltern“ an diesem Tag nach München zu kommen organisiert. Diese hatten ihre geplante Demonstration jedoch aufgrund der breiten Gegenmobilisierung abgesagt. An der Kundgebung für Akzeptanz und zeitgemäße Thematisierung von Lesben, Schwulen, Trans- und Intergeschlechtlichkeit in Bildungseinrichtungen wurde festgehalten, da auch die heutige Bildungsrichtlinie als unzureichend kritisiert wird.
„Vielfalt statt Einfalt muss auch in Bayern gelten“, erklärte eine Sprecherin des Bündnisses und führt weiter aus: „Heterosexualität und das Bild der klassischen Vater-Mutter-Kind-Familie ist immer noch das alles bestimmende Bild der Lehrpläne. Das ist weder zeitgemäß noch hinnehmbar! So wird allzu oft ein Klima geschaffen, das Kinder und Jugendliche ausgrenzt, die lesbisch, schwul, trans oder inter sind, aber auch andere deren Lebensrealität von dieser propagierten Norm abweicht.“
Das Bündnis besteht aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Gruppen, sowohl aus dem Bildungsbereich wie auch der münchner Szene, sowie Einzelpersonen und wird inzwischen von über 70 Vereinen, Gruppen, Politischen Parteien und Abgeordneten unterstützt.
Für weitere Informationen:
oder unter. www.vielfalt-in-münchen.de