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Verhaftungen gegen die "Konföderation der Arbeiter aus der Türkei in Europa"

Landesvorstandsmitglied Erkan Dinar (DIE LINKE): "Die Generalbundesanwaltschaft muss endlich aufhören politische Meinungen vor Gericht zu stellen"

Von DIE LINKE. Bayern

 

Am Nachmittag des 15. April sind u.a. in Nürnberg Verhaftungen gegen die "Konföderation der Arbeiter aus der Türkei in Europa" durchgeführt worden. Unter Leitung des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden dabei Fenster zerschlagen, Türen aufgebrochen, Privatwohnungen durchsucht und verwüstet. Zahlreiche Datenträger wurden beschlagnahmt. Der türkischstämmige Erkan Dinar, Landesvorstandsmitglied der Partei DIE LINKE. Bayern, erklärt dazu:

"Der lange Arm des autoritären türkischen Staats reicht bis nach Deutschland, wenn es gegen linke Dissidenten und Organisationen geht. Auch in Bayern ist man deshalb nicht sicher vor den Schergen des türkischen Präsidenten Erdogan.

Der Einsatz der "Konföderation der Arbeiter aus der Türkei in Europa" seit den 70er Jahren für gleiche soziale und politische Rechte in der Bundesrepublik ist zu begrüßen und nicht wie jetzt geschehen auf Bitten des Sultans von Ankara zu kriminalisieren. Die Generalbundesanwaltschaft muss endlich aufhören politische Meinungen vor Gericht zu stellen. Die Verhafteten gehören freigelassen!"