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Keine Jugendoffiziere an bayerischen Schulen!

Von DIE LINKE. Bayern

Xaver Merk, Landessprecher der LINKEN Bayern, erteilt der Forderung der CSU-Abgeordneten Hintersberger und Dorow, die Bundeswehr noch tiefer in der Gesellschaft zu verankern, eine deutliche Absage: „Die vom Bundestag beschlossenen internationalen Einsätze der Bundeswehr haben sich weit vom eigentlichen, durch das Grundgesetz festgelegten Auftrag der Landesverteidigung entfernt. Heute geht es bei den Bundeswehreinsätzen um die Durchsetzung von geopolitischen Interessen und um Rohstoffsicherung mittels Krieg und Gewalt.

Auch die Jugendoffiziere sind in dieser Tradition ausgebildete Soldaten und können damit keine Akteure sein, die Kinder neutral über Frieden, internationale Politik und Demokratie informieren.

Sie haben damit an Schulen nichts verloren. Stattdessen könnten Schulen Kooperationen mit den Zentralen für politische Bildung eingehen. Auch lokale Vereine und Organisationen wie die freiwillige Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk wären in einer Schule besser aufgehoben. Dort können Schülerinnen und Schüler weit mehr über gesellschaftliche Verantwortung und ein friedliches Miteinander lernen.“

DIE LINKE. Bayern wird auch in diesem Jahr wieder bei den Veranstaltungen der Bundeswehr ihre Kritik äußern. Die Eltern sollen wissen, dass die Bundeswehr mit ihren internationalen Kriegseinsätzen keine Zukunft für ihre Kinder bietet.