2. Preisverleihung des Klaus-Bruno-Engelhardt-Preises
Von DIE LINKE Bayern
DIE LINKE. Bayern lobt zum zweiten Mal einen Preis aus, mit dem herausragende Leistungen von Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen sowie Personen aus Gesellschaft und Politik gegen Antisemitismus, Neonazismus und Rassismus gewürdigt werden sollen. Wir möchten Sie herzlich zu dieser Veranstaltung einladen und bitten um Ankündigung und Berichterstattung.
Klaus-Bruno Engelhardt war ein bayerisches Urgestein im Kampf gegen Neonazismus. Geprägt durch die Erfahrungen seines Vaters, der vier Jahre als politischer Gefangener im KZ Dachau inhaftiert war, stellte er sich Faschisten in den Weg, wo immer es nötig war, und widmete seine ganze Kraft der Schaffung einer toleranten und weltoffenen Gesellschaft.
Die Verleihung soll die Beachtung für das uneigennützige Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in der Öffentlichkeit erhöhen und ermutigen, die eigenen Fähigkeiten und Kräfte für eine friedvolle und gerechtere Gesellschaft ohne Antisemitismus, Faschismus oder Rassismus einzusetzen. Mit dem Klaus-Bruno-Engelhardt-Preis ist ein Preisgeld von 1.000 Euro verbunden.
Am Samstag, den 2.12.2017
Ab 18 Uhr (Einlass), Beginn 18:30 Uhr
In München, Kulturhaus Neuperlach
Hanns-Seidel-Platz 1, 81737 München, U-Bahn-Station Neuperlach Zentrum
Im Anschluss ca. 20 Uhr wird der Film Dui Roma gezeigt. Ein Dokumentarfilm über die Leidensgeschichte von Hugo Höllenreiner, KZ-Überlebender in Ausschwitz. Er litt unter den Experimenten des sogenannten „Todesengels“ Josef Mengele! Der junge Komponist, Adrian Gaspar vertonte diese grausamen Erlebnisse in Form eines Oratoriums unter dem Titel „Synphonia Romani – Bari Duk“. Der Film zeigt Gegensätze mit demselben Ziel: Bewusstsein schaffen, um selbstbewusst die eigene Identität zu stärken.