Veranstaltungen Cafe Palestine Freiburg im März: Hermann Ploppa und "Mixed Feelings"
Herzliche Einladung zu den März-Veranstaltungen von Cafe Palestine Freiburg
Die Macher hinter den Kulissen
Wie transatlantische Bündnisse heimlich die Demokratie unterwandern
Vortrag und Diskussion mit
Hermann Ploppa
Dienstag, 8. März 2016, 19.30 Uhr
Uni Freiburg, KG I, HS 1015, Platz der Universität 3, Eintritt 2,50 €
Umfragen zeigen immer wieder: die Deutschen wollen eine sozial ausgewogene Politik, am besten einen Mittelweg zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Und: die meisten Deutschen wünschen sich eine unabhängige Außenpolitik, unabhängig von den Großmächten in West und Ost.
Dennoch gerät unsere Sozialpolitik in immer bedenklichere Schieflage, wir werden in immer gefährlichere militärische Abenteuer der USA hineingezogen. Und dann sollen wir auch noch mit den hochverschuldeten USA in der Wirtschaftsgemeinschaft TTIP „zusammengeschweißt“ werden.
Hermann Ploppa, Politologe und Publizist zeigt in seinem Buch „Die Macher hinter den Kulissen“ die diskreten, feinmaschigen Netzwerke und Seilschaften, die in aller Stille Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft durchdrungen haben. Neoliberale Schockstrategen und USA-Lobbygruppen arbeiten seit Jahrzehnten in einem Generationen übergreifenden Projekt an der Enteignung und Entmündigung der Bürger. Ihr Ziel ist die Zerschlagung des demokratisch legitimierten Nationalstaates.
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MIXED FEELINGS
Bühnendialog zwischen
Nisreen Faour und Brian Michaels
Regie: Sandra Reitmayer
Sonntag, 20. März 2016, 19.30 Uhr
Wodanhalle, Leo-Wohleb-Str. 4, 79098 Freiburg, Eintritt 10/8 €
Gespräche über Palästinenser und Juden sind oft undifferenziert, hitzig und von scharfen, schier unüberwindlichen Vorwürfen und Vorurteilen geprägt.
Was aber passiert, wenn eine Palästinenserin und ein europäischer Jude miteinander sprechen?
Die Antwort darauf findet sich in „Mixed Feelings“, einem Bühnendialog zwischen einer der bekanntesten palästinensischen Schauspielerinnen, Nisreen Faour und Brian Michaels, einem europäisch-jüdischen Theatermacher.
In Reflexionen, knappen Erfahrungsberichten, Erinnerungssplittern und kleinen Witzen spiegelt sich in allen Facetten der Kampf um ein lebenswertes Dasein wider, der in den letzten Jahrzehnten das Leben der Menschen in und um Palästina bestimmt hat.
Die Geschichten, Erzählungen und Statements sind kurzweilig und nachdenklich. Die Dialoge behalten trotz ihrer Ungeheuerlichkeiten und Zumutungen immer einen leichten, unaufgeregten Ton. Die Begegnung der beiden Protagonisten unterstreicht einmal mehr die Notwendigkeit und die Möglichkeit eines Zusammenlebens, das auf wechselseitigem Respekt basiert.
In leicht verständlicher englischer Sprache. Ein Programmheft mit deutscher Inhaltsangabe wird verteilt.
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Cafe Palestine Freiburg e.V.