NAJU-Jugenddelegation bei Weltklimakonferenz
Von NAJU
NAJU for Climate-Delegation macht Druck: Die Bekämpfung der Klimakrise braucht konkrete politische Maßnahmen. Junge Menschen müssen in Entscheidungsprozesse eingebunden werden.
Am Montag startet die 29. UN-Klimakonferenz (COP29) in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Bei der diesjährigen Weltklimakonferenz stehen die Verhandlungen über das nächste Ziel für die internationale Klimafinanzierung sowie die Umsetzung und Weiterentwicklung der globalen Abkehr von den fossilen Energien im Mittelpunkt. Die Jugenddelegation „NAJU for Climate“, die von der NAJU (Naturschutzjugend im NABU) entsandt wird, ist vor Ort dabei. Gemeinsam mit anderen Beobachter*innen von NGOs aus der ganzen Welt bringen sie ihre Forderungen in die Verhandlungen ein.
Die drei Jugenddelegierten, Annika Sauer aus Heidelberg, Luca Ernemann aus München und Yamina Probst aus Düsseldorf, werden unter anderem Gespräche mit Politiker*innen im Rahmen der Konferenz führen und an (Protest-) Aktionen auf dem COP-Gelände teilnehmen.
Annika Sauer erklärt: „Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir gemeinsam die multiplen Krisen dieser Zeit bewältigen, indem wir konstruktiv miteinander diskutieren. Ohne konsequente Naturschutz- und Renaturierungsmaßnahmen können die Emissionsminderungsziele nicht erreicht werden.“
Luca Ernemann betont: „Die Klimakrise trifft die junge Generation und Menschen aus dem Globalen Süden am härtesten, obwohl sie am wenigsten dazu beigetragen haben. Die Länder, die am meisten zur Krise beigetragen haben, müssen Verantwortung übernehmen und die nötigen Mittel bereitstellen, damit alle Menschen die Chance auf eine lebenswerte Zukunft haben. Das neue Klimafinanzierungsziel ab 2025 muss sich an den Bedarfen der am stärksten von der Klimakrise betroffenen Länder ausrichten.“
Yamina Probst fordert: „Die demokratische Teilhabe junger Menschen muss gestärkt werden, indem ihre Stimmen in Entscheidungsprozessen eingebunden werden. Es müssen Strukturen geschaffen werden, die Jugendlichen ermöglichen, aktiv an der Gestaltung von Klimapolitik und ihrer Zukunft teilzunehmen, damit ihre Perspektiven nachhaltig integriert werden können.“