Stellungnahme von Hans-Dieter Wege zum Artikel „Zur Auseinandersetzung in der BAG Hartz IV…“
Zitiere Werner Schulten:
Unter 2. "Falsch ist auch die Behauptung, dass eine Vielzahl der Mitglieder des BundesSprecherI nnenRates (BSpR) nie richtig in die Arbeit eingestiegen oder gleich wieder ausgestiegen sei. Richtig ist vielmehr, dass lediglich ein Mitglied dieses 16-köpfigen Gremiums zurücktrat, weil er mit seiner Forderung, dass die BAG sich vorbehaltlos zum Bedingungslosen Grundeinkommen bekennen möge, nicht durchdrang."
Unter 7. "7. Richtig ist, dass wir die Frist zur Einreichung der Anträge versäumt haben. Hierbei ist festzuhalten, dass ich, wie auch die andern Mitglieder des Geschäftsführen den BSpR die Arbeit für die BAG ausschließlich ehrenamtlich leiste und dass von keiner Seite ein hilfreicher Hinweis kam: „Bitte beachten, dass Antragsschluss nicht vier Wochen, sondern sechs Wochen vor dem BPT ist.“
Ich finde hier wird Werner doch schon sehr widersprüchlich . Auch ist es unwahr, dass ich selbst aus dem SprecherInnenkr eis zurücktrat, weil ich mit meiner Vorstellung nach einem BGE nicht durchdringen konnte, sondern weil der Freund/Bekannte/ Lebensabschnitt sgefährte einer Mitsprecherin der BAG Hartz IV meinen Rücktritt bzw. Ausschluss aus dem SprecherInnenkr eis bzw. der BAG Hartz IV aufgrund eines Beitrages von mir in scharf-links forderte.
Nur noch einmal zur genauen Klarstellung!
Und ob Werner sich nun gerade auf die Mehrheitsmeinun gen in der Mitgliedschaft berufen kann, dürfte doch unbedingt fraglich sein, zumal eine Vielzahl der Mitglieder, nämlich diejenigen, die über keinen Internetanschlu ss verfügen, wohl noch nie von der BAG Hartz IV informiert wurden. Zumindest hier in Oldenburg ist das der Fall, obwohl allein hier schon ungefähr 50 - 60 Personen der BAG beitraten und zwar vor der Arge hier im Ort.
Und leider habe ich aufgrund der Unkenntnis zu den Datenschutzbest immungen mir leider nicht die Namen und Adressen nebst Telefonnummern oder Emailadressen notiert, da ich auch überhaupt zu dem Zeitpunkt nicht damit rechnen konnte, das die Beitrittserklär ungen verschwinden konnten, wie es ja angeblich geschehen ist.
Und abschließend muss man doch einfach auch noch folgendes feststellen, wenn in einer Stadt mit ca. 160.000 Einwohnern in kürzester Zeit 50-60 Erwerbslose der BAG Hartz IV beitraten, wieviele Erwerbslose hätte man dann bezogen auf ganz Deutschland für den Kampf gegen Hartz IV gewinnen können und vielleicht dann ja auch später für die Partei die Linke?
Aber anscheined wollte man das gar nicht ernsthaft?
MfG
Hans-Dieter Wege