Offener Brief von Helmut Hermann Mitglied der Vorstandschaft des KV Coburg
Hallo, lieber KV Dachau,
in anbetracht eures engagierten Mitwirkens, innerparteilich auseinandersetzende Querelen so zu fördern, dass man hier eine fortlaufende exempelstatuierende Vernichtungsstrategie zum Unwohle der Partei die LINKE und der Parteispitze ins- besondere der Person von Klaus Ernst erkennen kann.
Ich schau mir die Homepage vom KV Dachau an und muss erkennen, das selbige an einer Nichtbearbeitung leidet. Man beschäftigt sich ja mit Dingen, die ein anderes Gedanken- gut als das, welches der Partei die LINKE von Nutzen wäre. Zum Beispiel: Ihr begebt euch unters Volk und schaut, dass ihr jede Menge Wähler, Sympathisanten und Mitglieder in Bayern gewinnen könnt, somit auch eine Glaubwürdigkeit der Partei die LINKE gestärkt würde.
Gerade ihr, der KV Dachau glänzt nicht von basisdemokratischer Infoarbeit, aber glanzvoll über andere KV´s herziehen und Führungskräfte der Partei die LINKE in den Medien denunzieren, dass stillt euren egoistischen Hunger und macht satt.
Das kleine Häuflein Dachau gestaltet einen forschen Angriff gegen eine Mehrheit. "Was glaubt ihr, wie weit werdet ihr damit kommen?" Ich sage euch es bleibt der Traum eines Irrflugs den großen Angriff zu starten und eine sonderbare Strömung zum Erfolg zu führen. Diese sonderbare Dachauströmung sollte mal öfters in das schöne Thüringerland fahren, man kann dort viel lernen, besonders die volksnahe Basisarbeit, um Erfolge erzielen zu können.
Weiterhin ist das kleine Häuflein Dachau in ihrer eigenen Struktur längst nicht so gefestigt, dass sie strategisch gerichtete Politik zur Durchsetzung ihrer eigenen Belange, innerparteilich sowie parteiübergreifend erfolgsversprechend abzeichnen könnte.
Da ich ein Mitglied des KV Coburg bin und mich mit mindestens 15 bis 20 Stunden pro Woche ehrenamtlich und unentgeltlich für den KV einsetze, kann ich auch persönlich bestätigen, dass wir hier vor Ort eine sehr erfolgreiche Arbeit vollbringen, gerade weil wir uns stark mit basisdemokratischer Arbeit befassen. Unterstützende Hilfe erfahren benachbarte KV´s, wann immer sie es benötigen. Weiterhin kümmert sich der KV Coburg viel um die Gunst der Wählerschaft und versucht sie vor einer repressioninstrumentualisierende Regierung zu schützen. Jetzt kommt die Frage an euch Häuflein: Warum kümmert ihr euch nicht um euren eigenen Scheiß und laßt in Zukunft bitteschön, eure nicht erfolgsversprechenden Angriffe auf andere KV´s sowie die Parteispitze der LINKEN.
Jetzt noch die Frage zum Schluss: Wollt ihr als KV Dachau in Bayern eine oppositionelle Partei in München etablieren, oder wollt ihr weiterhin innerparteiliche Streitigkeiten? Unbedingt gilt es noch zu recherchieren, wer denn den Medien all diese "Köstlichkeiten" zur Ausschlachtung dem Leservolk serviert.
Mit freundlichen und sozialen Grüßen
Helmut Hermann