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Leserbrief von Uwe K. Dresner zu "Düsseldorfer Modell?"

Von Düsseldorf nach Berlin

Mit der Stimmenhaltung vom 14. Julie 2010 hat DIE LINKE in NRW ein wichtiges Zeichen gesetzt. Sie ermöglichte so die Wahl von Hannelore Kraft zur Ministerpräsidentin von NRW. DIE LINKE ist zu einer mitbestimmenden Partei, in NRW, herangereift. Es ist jetzt unsere Aufgabe mit dieser enormen Verantwortung bewusst vorsichtig und realistisch umzugehen, um auch auf Bundesebene ein Politikwechsel zu ermöglichen. Dies wird uns nur gelingen, wenn von unserer Partei und Landtagfraktion ein erkennbarer Gebrauswert für die große Mehrheit der Bevölkerung erlebbar wird. Darum ist es wichtig aus den positiven Erfahrungen unser Berliner und Brandenburger Genossinnen und Genossen zu lernen. Es wäre falsch, sich hinter unrealistischen Maximalforderungen zu verstecken, genauso schädlich wer es aber auch der SPD oder den Grünen brav hinter her zu laufen, ein ergebnisorientierter Mittelweg ist hier angesagt.

Es reicht auch nicht aus „nur“ gut Politik im Interesse unserer Wähler und Wählerinnen zu betreiben, sie muss auch öffentlich werden. Die Öffentlichkeitsarbeit und das ganze Erscheinungsbild unserer Partei, in NRW, müssen professioneller werden. Wir müssen in unserer Pressearbeit unser politisches Können unterstreichen. DIE LINKE in NRW kann es sich nicht leisten in der Öffentlichkeit wie eine Gruppe von „linken“ Fantasten zu erscheinen. Entsprechend sollten wir uns auch unsere Bündnispartner im „Außerparlamentarischen Raum“ suchen und die linken Kräfte in der SPD und den Grünen für eine stabile und dauerhafte Zusammenarbeit mit uns gewinnen.

Uwe K. Dresner Münster, 15.07.2010

Koordinator des FdS-NRW