Leserbrief von René Lindenau zu "Strafanzeige nach Afghanistan-Interview* gegen Bundespräsident Horst Köhler"
Verehrter "Anzeiger",
so gut ich die Idee und die Zielrichtung der Strafanzeige gegen den Bundespräsidenten auch verstehe und unterstütze: Sie ist dennoch unsinnig und trifft den Falschen. Denn Herr Köhler hat grob gesagt, nur nachgeplappert, was spätestens mit dn Verteidigungspolitischen Richtlinien (2003),unterzeichnet von BM Struck(SPD) und dem Weißbuch (2006),verbreitet durch den BM F.J.Jung (CDU), längst offizielle Politik ist.
Somit wären entsprechende Anzeigen gegen die letztgenannten Bundesminister aber auch gegen den Kanzler G. Schröder (Kosovo) BM R. Scharping und seinem Außenminister J. Fischer angebrachter und glaubwürdiger gewesen sein. Aber Köhler? Der hat nur ausgesprochen, was die Regierungen seit Jahren praktzieren. Also, nicht der Bote ist gehört vor Gericht, sondern immer noch der Täter!
René Lindenau, Cottbus