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Leserbrief von Peter A. Weber zum Artikel "Spaltung oder Gerechtigkeit" von Hans-Dieter Wege

Die von Götz Werner vertretene GE-Version ist wohl die bekannteste hierzulande gehandelte, die jedoch besonders wegen der ausschließlichen MwSt-Finanzierung mit Vorsicht zu genießen ist. Und auch die Sympathie, die diesem Entwurf aus Kreisen von Wirtschaft/CDU und FDP entgegen gebracht wird, sollte uns stutzig machen. Doch es gibt eine andersartige Konzeption, die ich favorisiere: Es ist ein genialer Entwurf von Egon W. Kreutzer, die er als "wahlfreies Grundeinkommen" bezeichnet.

Diese Idee geht weit über die Verteilung von Almosen für einkommensschwache Schichten hinaus. Es bezieht die Rolle von Grund und Boden - also das Eigentumsrecht - mit ein und bietet eine neue gesellschaftsrevolutionierende Vision an. Um einen Einblick in die Grundideen zu erhalten, wäre es sinnvoll, sich mit seinem letzten Paukenschlag vom 9.9.2010 mit dem Titel "Besinnungslos fürs Grundeinkommen" zu beschäftigen. Das bestechende daran ist, daß Herr Kreutzer nicht nur Vorstellungen über das Ergebnis sondern auch konkrete Details hinsichtlich der Umsetzung offerieren kann. Er zeigt auf, wie seine Vorstellungen finanziert werden können und bietet damit ein Modell für eine gerechtere Gesellschaft an. Der einzige Nachteil lt. seiner Aussage: Es ist bisher noch nie ausprobiert worden.

Diejenigen, die eine Weiterverfolgung als lohnenswert erachten, können die Einzelheiten in seinen Veröffentlichungen auf seiner Website (Archiv) und in seinem Buch "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre Band IV "Kritik und Überwindung des aggressiven Eigentums" nachlesen. Hier der Link zum oben genannten Paukenschlag:

http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2010/36.html